Öffentlicher Dienst lockt mit Bonuszahlungen für freiwillige Mehrarbeit ab 2026
Öffentlicher Dienst lockt mit Bonuszahlungen für freiwillige Mehrarbeit ab 2026
Beschäftigte im öffentlichen Dienst in Deutschland können bald länger arbeiten – gegen Bonuszahlungen. Ab 2026 haben Angestellte die Möglichkeit, freiwillig Überstunden zu leisten. Die neue Regelung ist Teil des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) und betrifft rund 2,1 Millionen Beschäftigte bei Bund und Kommunen. Ausgenommen sind Landesbedienstete, die unter den separaten TV-L-Tarifvertrag fallen.
Ab 2026 dürfen TVöD-Beschäftigte bis zu 42 Stunden pro Woche arbeiten, sofern sie sich freiwillig dafür entscheiden. Das Modell läuft maximal 18 Monate und kann verlängert oder vorzeitig beendet werden. Die Höhe der Bonuszahlungen staffelt sich nach Entgeltgruppen: Beschäftigte der Stufen 1 bis 9b erhalten 25 Prozent Zuschlag, in den Stufen 9c bis 15 sind es 10 Prozent.
Das Prinzip der "doppelten Freiwilligkeit" stellt sicher, dass weder Arbeitgeber noch Mitarbeiter Überstunden erzwingen können. Stattdessen zielt die Maßnahme darauf ab, Personalengpässe in Bereichen wie Verwaltung, Bildung und technischen Berufen zu mildern. Zudem wurden die Schichtzulagen erhöht: Der Zuschlag für Wechselschichten steigt von 105 auf 200 Euro monatlich, während die Standard-Schichtzulage sich von 40 auf 100 Euro verdoppelt.
Karin Welge, Präsidentin des Vereins der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), begrüßte die größere Flexibilität und Planungssicherheit. Kritik kam hingegen vom Netzwerk für einen kämpferischen und demokratischen Ver.di, das warnte, die Regelung könnte indirekten Druck ausüben, länger zu arbeiten – ohne angemessene Vergütung.
Unabhängig von der Überstundenregelung steigen ab Mai die Gehälter im öffentlichen Dienst flächendeckend. Zudem erhalten die Beschäftigten ab 2027 einen zusätzlichen Urlaubstag pro Jahr.
Die Vereinbarung führt freiwillige Überstunden mit gestaffelten Boni ein, behält aber die bereits beschlossenen Gehaltserhöhungen bei. Gleichzeitig werden Schichtzulagen aufgestockt und ab 2027 ein weiterer Urlaubstag gewährt. Die Änderungen sollen Personalengpässe verringern, stoßen jedoch auf geteilte Reaktionen bei Gewerkschaften und Arbeitgebern.
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