Tiefflüge der Bundeswehr erschrecken Grundschüler in Bayern – war es nur eine Übung?
Mia KochLärm von Militärflugzeugen beunruhigt Grundschüler - Tiefflüge der Bundeswehr erschrecken Grundschüler in Bayern – war es nur eine Übung?
Tiefflüge von Kampfflugzeugen erschrecken Grundschüler in Bayern
Am Freitagmorgen sorgten tief fliegende Militärjets für Aufregung an einer Grundschulen in Wemding. Gegen 10:30 Uhr überflogen drei Maschinen der deutschen Luftwaffe den Ort in ungewöhnlich geringer Höhe. Besorgte Anwohner alarmierten nach den lauten Geräuschen die örtliche Polizei.
Wie die Behörde mitteilte, handelte es sich um einen genehmigten Übungsflug der Bundeswehr. Wemding liegt in einem ausgewiesenen Tieffluggebiet, in dem Piloten der Luftwaffe während Manövern legal in extrem niedriger Höhe fliegen dürfen. Trotz der Beunruhigung betonten die Verantwortlichen, dass von den Überflügen keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausging.
Tiefflugtrainings dieser Art waren erst im vergangenen Jahr nach einer Freigabe durch das Bundesministerium der Verteidigung wieder aufgenommen worden. Die Entscheidung stand im Zusammenhang mit der veränderten Sicherheitslage in Europa. Seit der Wiedereinführung der Übungen 2025 kam es in zwölf bayerischen Städten und Gemeinden zu ähnlichen Vorfällen – die meisten davon zwischen Juni und Dezember in der Oberpfalz und in Franken.
Der Lärm unterbrach den Unterricht an der Grundschule, sodass einige Eltern ihre Kinder vorzeitig abholten. Verletzungen oder Schäden wurden laut Behörde nicht gemeldet.
Die Luftwaffe führt die Tiefflugtrainings in den zugelassenen Zonen weiterhin durch. Die Übungen unterliegen strengen Vorschriften und werden aus Sicherheitsgründen überwacht. Schulen und Anwohner in den betroffenen Gebieten wurden über die laufenden Operationen informiert.






