Brezel-Tattoos für den Grünen-Sieg: Wer hielt sein Wahlversprechen wirklich?
Greta KleinWarum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Brezel-Tattoos für den Grünen-Sieg: Wer hielt sein Wahlversprechen wirklich?
Ein verspieltes Wahlversprechen führte bei einigen Grünen-Anhängern zu echten Tattoos
Während des Landtagswahlkampfs in Baden-Württemberg versprachen Freiwillige, sich Brezel-Tattoos stechen zu lassen, falls Cem Özdemirs Team gewinnen würde. Nach dem Sieg wurde aus dem Scherz Ernst – doch der Parteichef selbst blieb trotz der lustigen Tradition ohne Tattoo.
Die Idee begann als lockere Wette unter Kampagnenhelfern: Sollten die Grünen die Wahl 2024 in Baden-Württemberg für sich entscheiden, würde eine Gruppe von Unterstützern den Moment mit dauerhaften Brezel-Tattoos festhalten. Nach Özdemirs Erfolg hielten zumindest zwei Freiwillige – Svenja und Frieda Fiedler – ihr Versprechen und ließen sich die Motive bei der Wahlparty in Stuttgart stechen.
Die Tattoo-Maschine für die Kampagnen-Designs steht weiterhin bereit. Doch Özdemir, der einst scherzte, sich ebenfalls ein Tattoo stechen zu lassen, lehnte am Ende ab. Als Grund nannte er seine frühere kritische Haltung gegenüber Tattoos.
Kein anderer prominenter Grünen-Politiker griff während des Wahlkampfs zu ähnlichen symbolischen Gesten. Die Brezel-Tattoos blieben eine basisdemokratische Feier – beschränkt auf die engagiertesten Unterstützer der Kampagne.
Mittlerweile dienen die Brezel-Tattoos als skurriles Andenken an den Grünen-Sieg 2024. Während Özdemir die Nadel mied, hielten die tätowierten Anhänger ihr Wort. Die Wahlkampfaktion bleibt eine einzigartige Fußnote in der Nachbetrachtung der Wahl.






