Stephan Zinner debütiert als Fastenprediger beim Münchner Starkbierfest
Leon SchröderWas Sie vor dem Nockherberg wissen müssen - Stephan Zinner debütiert als Fastenprediger beim Münchner Starkbierfest
Neues Gesicht für Münchens Starkbierfest: Stephan Zinner als Fastenprediger
In diesem Jahr bekommt das Münchner Starkbierfest einen neuen Fastenprediger: Stephan Zinner übernimmt die traditionsreiche Rolle und gibt damit sein Debüt. Die Veranstaltung, bekannt für ihre scharfe politische Satire, begrüßt zudem mehrere Rückkehrer mit neuen Parodien.
Zinner ist dem Nockherberg keineswegs fremd – zuletzt stand er 2019 als satirische Doppelgänger-Version von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) auf der Bühne. Seine Berufung folgt auf den Rückzug von Maxi Schafroth, dessen Fastenpredigt 2023 heftige Kritik auslöste.
Wie gewohnt wird die satirische Revue rund 20 bis 30 Politiker aus Bund und Ländern aufs Korn nehmen, mit besonderem Fokus auf bayerische Protagonisten. Wowo Habdank, bisher als Grünen-Politiker Anton Hofreiter bekannt, schlüpft diesmal in die Rolle von CSU-Innenminister Alexander Dobrindt. Neu dabei ist Sina Reiß, die Katharina Schulze, die Fraktionschefin der Grünen im bayerischen Landtag, verkörpern wird.
Zu den Rückkehrern zählen Gerhard Wittmann als Münchens SPD-Oberbürgermeister Dieter Reiter und Judith Toth als Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU). Stefan Murr gibt erneut den Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler), während Nikola Norgauer – einst als Olaf Scholz zu sehen – diesmal SPD-Co-Vorsitzende und Arbeitsministerin Barbara Bas mimt. Für Norgauer ist es bereits die sechste unterschiedliche Figur auf dem Nockherberg.
David Zimmerschied feiert sein Debüt als CDU-Chef Friedrich Merz, und Thomas Unger wird zum vierten Mal Markus Söder parodieren. Der bayerische Ministerpräsident selbst scherzte, er hoffe, die Veranstaltung bleibe "grundsätzlich bayerisch" und werde nicht "zu preußisch" – schließlich finde er die Satire amüsanter, wenn sie sich auf die Landespolitik konzentriere.
Das Festival bleibt seiner Tradition treu, scharfen Humor mit politischer Parodie zu verbinden. Mit neuen und bekannten Gesichtern wird die diesjährige Revue erneut bayerische Themen in den Mittelpunkt stellen – von Regionalpolitik bis hin zu EU-Skepsis – und dabei das Publikum zum Lachen bringen.






