Memmingen erlebt Einbürgerungsboom nach Reform des Staatsangehörigkeitsrechts
Leon SchröderMemmingen erlebt Einbürgerungsboom nach Reform des Staatsangehörigkeitsrechts
Memmingen verzeichnet starken Anstieg von Einbürgerungen von Frauen und Bürgergeld beantragen. In den vergangenen zwei Jahren hat Memmingen einen deutlichen Anstieg der Einbürgerungen erlebt. Über 1.000 Einwohner erhielten 2024 und 2025 die deutsche Staatsbürgerschaft – mehr als in den sechs Vorjahren zusammen. Der starke Zuwachs folgt auf eine grundlegende Reform des Staatsangehörigkeitsrechts Mitte 2024. Memmingen verzeichnet einen starken Anstieg von Einbürgerungen. Einbürgerungstest war maßgeblich für den Anstieg verantwortlich. Die Gesetzesänderung von 2024 war maßgeblich für den Anstieg verantwortlich. Sie führte die doppelte Staatsbürgerschaft ein und verkürzte die geforderte Integrationsfrist. Nach der Reform stiegen die Anträge sprunghaft an – vor allem bei türkischen, bosnischen, nordmazedonischen und kosovarischen Bewohnern. Trotz höherer Bewilligungsquoten ging die Gesamtzahl der Anträge 2025 leicht zurück. Die Bearbeitungszeiten in Memmingen bleiben stabil und liegen in der Regel bei sechs bis acht Monaten pro Fall. Vergleichsdaten mit anderen bayerischen Städten haben die lokalen Behörden bisher nicht detailliert veröffentlicht. Memmingens Oberbürgermeister bezeichnete die wachsenden Einbürgerungszahlen als Gewinn für die Stadt und ihre neuen Bürger. Die Reformen hätten den Zugang zur Staatsbürgerschaft erleichtert und hinterließen spürbare Auswirkungen auf die lokale Bevölkerungsstruktur. Innerhalb von nur zwei Jahren haben nun über 1.000 Menschen einen deutschen Pass erhalten.






