Tödlicher Baumsturz auf Wanderweg führt zu historischem Fahrlässigkeitsurteil
Junge durch umstürzenden Baum getötet - Strafe für Grundstückseigentümer - Tödlicher Baumsturz auf Wanderweg führt zu historischem Fahrlässigkeitsurteil
Tragischer Unfall auf fränkischem Wanderweg führt zu richtungsweisendem Urteil
Ein achtjähriger Junge starb, als eine morsche Esche während eines Familienausflugs auf ihn und seine Angehörigen stürzte. Der Grundstücksbesitzer, ein im Rollstuhl sitzender Landwirt, wurde nun wegen Fahrlässigkeit zu einer Geldstrafe verurteilt und muss Schadensersatz zahlen.
Im Mittelpunkt des Falls stand ein seit Jahren abgestorbener Baum, der an einem stark frequentierten Weg im Landkreis Forchheim stand.
Die Familie war auf einer beliebten Wanderroute unterwegs, als die verrottete Esche ohne Vorwarnung umstürzte. Der Junge wurde tödlich getroffen, seine Schwester und Mutter erlitten schwere Verletzungen. Die Schwester überlebte, trägt aber bleibende körperliche und seelische Schäden davon, während die Mutter schwer verletzt wurde.
Das Amtsgericht Forchheim verurteilte den Grundstücksbesitzer zunächst zu sechs Monaten Bewährung auf Probe und ordnete eine Schadensersatzzahlung von 70.000 Euro an die Familie an. Das Landgericht Bamberg änderte das Urteil später ab und verhängte stattdessen eine Geldstrafe von 7.200 Euro wegen Fahrlässigkeit.
Während des Verfahrens zeigte sich der Angeklagte zutiefst reumütig. Er behauptete, niemand habe ihn auf den gefährlichen Zustand des Baumes hingewiesen. Doch wie Oberstaatsanwalt Michael Hoffmann argumentierte, hätte die Tragödie vermieden werden können, da der Baum bereits seit Jahren tot gewesen sei. Nach deutschem Recht sind Grundstücksbesitzer verpflichtet, Bäume regelmäßig auf Gefahren wie Fäulnis oder Instabilität zu überprüfen und entweder Risiken zu beseitigen oder den Zugang zu gefährlichen Bereichen zu sperren.
Der vorsitzende Richter Alexander Baum betonte das anhaltende psychische Leid der Familie. In einem abschließenden Vergleich einigte sich der Landwirt darauf, der Mutter des Jungen und seiner verletzten Schwester jeweils 28.000 Euro zu zahlen.
Das Urteil unterstreicht, dass Grundstücksbesitzer sicherstellen müssen, dass von ihren Bäumen keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht. Die gegen den Landwirt verhängte Strafe und die Entschädigungszahlungen folgen der Feststellung, dass seine unterlassene Kontrolle des Grundstücks direkt zum Unfall beigetragen hat. Die Familie erhält zwar finanzielle Unterstützung – doch der Verlust des Jungen bleibt unersetzlich.
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