Chaos am Münchner Flughafen: Passagiere saßen stundenlang im Schnee fest
Lotta SchneiderVerpflichtender Übernachtungsaufenthalt im Flugzeug - Kritik von der Feuerwehr - Chaos am Münchner Flughafen: Passagiere saßen stundenlang im Schnee fest
Schwerer Schneefall am Münchner Flughafen: Hunderte Passagiere saßen stundenlang in ihren Maschinen fest
Heftige Schneefälle am Flughafen München zwangen Hunderte Reisende, die Nacht in ihren Flugzeugen zu verbringen. Die Situation löste Kritik an der Krisenbewältigung des Flughafens aus – insbesondere daran, dass die hauseigene Flughafenfeuerwehr nicht eingriff.
Während der Schnee den Betrieb lahmlegte, wurden zahlreiche Flüge verschoben oder gestrichen, sodass Passagiere stundenlang an Bord ausharren mussten. Trotz der widrigen Umstände wurde die Flughafenfeuerwehr des Flughafens – die über spezielle Treppenfahrzeuge verfügt – nie zur Unterstützung angefordert.
Die Flughafenfeuerwehr hätte den Passagieren beim sicheren Verlassen der Maschinen helfen und den Transport zu den Terminals organisieren können. Siegfried Maier, Bundesvorsitzender des Deutschen Feuerwehrverbandes, verurteilte die Entscheidung, die Flughafenfeuerwehr nicht in die Maßnahmen einzubinden.
Der Flughafen München und die Lufthansa haben inzwischen eine gemeinsame Pressekonferenz angekündigt. Dort wollen sie den Vorfall aufklären und erläutern, warum die Flughafenfeuerwehr nicht zum Einsatz kam.
Die gestrandeten Reisenden verbrachten die Nacht in den Flugzeugen, während der Schnee den Betrieb weiter beeinträchtigte. In den kommenden Tagen sollen die Verantwortlichen die Handhabung der Situation näher erläutern. Ungeklärt bleibt, warum verfügbare Ressourcen nicht genutzt wurden, um den Betroffenen zu helfen.






