Stundenlang im Flugzeug gefangen: Münchner Flughafen versagt bei Schneechos
Stundenlang im Flugzeug gefangen: Münchner Flughafen versagt bei Schneechos
Schneechos: 600 Passagiere sitzen stundenlang in Maschinen fest
Heftige Schneefälle ließen rund 600 Reisende in der Nacht auf sechs Flugzeugen am Münchner Flughafen gestrandet zurück. Die qualvolle Wartezeit dauerte bis kurz vor 4:30 Uhr an, wobei viele Betroffene von mangelnder Kommunikation und knappen Versorgungsgütern berichteten. Flughafen- und Airline-Verantwortliche kündigten nun Maßnahmen an, um eine Wiederholung des Chaos zu verhindern.
Auslöser der Störungen war die Einstellung des Flugbetriebs wegen extremer Wetterbedingungen. Eine der Betroffenen, Bärbel S., saß in einer Regionalmaschine von Air Dolomiti fest, die ursprünglich um 22 Uhr nach Graz starten sollte. Die Passagiere erhielten kaum Informationen von der Crew und nur minimale Verpflegung – eine kleine Wasserflasche und einen Keks.
Am Freitag gaben der Münchner Flughafen und die Lufthansa auf einer gemeinsamen Pressekonferenz eine Stellungnahme zum Vorfall ab. Thomas Hoff Andersen, der operative Geschäftsführer des Flughafens, und Heiko Reitz, Hub-Manager der Lufthansa, räumten ein, dass die Einrichtung über keine zentrale Einsatzleitung verfügt. Sie präsentierten neue Maßnahmen: Die Leitung von AeroGround wird künftig im Hub Operations Center vertreten sein, vor der Nachtschicht finden künftig "operative Abschlussbesprechungen" statt, um Personal und Ressourcen zu koordinieren, Busfahrer sollen effizienter eingesetzt und Probleme schneller an die Unternehmensführung eskaliert werden.
Die Lufthansa bestätigte zudem finanzielle Entschädigungen für die gestrandeten Passagiere, wobei jedoch nicht alle Kontaktdaten vorliegen. Eine von Dritter Seite eingereichte Anzeige wurde an die Staatsanwaltschaft Landshut weitergeleitet. Bisher haben keine betroffenen Reisenden offiziell Beschwerde eingereicht.
Unabhängig von dem Vorfall wirbt Condor weiterhin mit einem freien Mittelsitz in der Business Class. Passagiere, die mit den neuen Zubringerflügen von German Airways anreisen, werden hingegen in einer Embraer 190 mit einer Zwei-plus-Zwei-Sitzanordnung Platz nehmen.
Flughafen und Airline versprachen, künftig ähnliche Zwischenfälle zu vermeiden. Wo möglich werden Entschädigungen gezahlt, und die Betriebsabläufe werden überprüft. Die Behörden prüfen derzeit die Polizeimeldung, allerdings liegen noch keine offiziellen Passagierbeschwerden vor.
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