04 March 2026, 01:20

27-Jähriger soll in Bayern Hunderttausende durch Serienbetrug ergaunert haben

Ein Plakat mit Text und einem Logo, das "Wenn Unternehmen versteckte Nebenkosten in Familienrechnungen unterbringen, können sie Hunderten von Dollar im Monat aus der Tasche ziehen." lautet.

Anklage gegen mutmasslichen Serienbetrüger - 27-Jähriger soll in Bayern Hunderttausende durch Serienbetrug ergaunert haben

Ein 27-jähriger IT-Azubi ist in Bayern unter dem Verdacht des Serienbetrugs festgenommen worden. Dem Mann werden mehrere Straftaten vorgeworfen, darunter Geldwäsche, Urkundenfälschung und Untreue. Den Ermittlungen zufolge soll er über einen längeren Zeitraum hinweg Opfer um Hunderttausende Euro betrogen haben.

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Der Beschuldigte befindet sich seit September vergangenen Jahres in Untersuchungshaft. Den Behörden zufolge betrieb er mehrere Websites, um Finanzagenten anzuwerben, und wusch über diese Kanäle mehr als 380.000 Euro. Zudem wird ihm vorgeworfen, im Internet nicht existierende Waren verkauft zu haben, wobei er 42 Käufer um über 127.000 Euro prellte.

Weiterhin soll er sich unbefugt Zugang zu Online-Banking-Konten Dritter verschafft und von dort 65.000 Euro für private Zwecke abgebucht haben. Zudem steht er im Verdacht, ein Schulabschlusszeugnis einer dritten Person gefälscht zu haben. Darüber hinaus wird ihm zur Last gelegt, durch betrügerische Machenschaften mehr als 160.000 Euro veruntreut zu haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Gesamt-Schaden noch höher ausfallen könnte, da der Beschuldigte offenbar mit Komplizen zusammengearbeitet haben soll. Nun muss das Landgericht Bamberg entscheiden, ob das Verfahren zur Hauptverhandlung kommt.

Der Mann bleibt bis auf Weiteres in Haft, während das Gericht die Beweislage prüft. Bei einer Verurteilung drohen ihm harte Strafen für die Bandbreite der Vorwürfe, die von Betrug über Fälschung bis hin zu Geldwäsche reichen. Die genauen finanziellen Auswirkungen seiner mutmaßlichen Taten sind noch Gegenstand der Ermittlungen.