Große Diskrepanz: Wie viele Demonstranten waren wirklich in München?
Große Diskrepanz: Wie viele Demonstranten waren wirklich in München?
Bei einer kürzlichen Demonstration in München gegen die iranische Regierung waren weniger Menschen anwesend als zunächst gemeldet. Die Polizei hatte zunächst von 250.000 Teilnehmern gesprochen, doch unabhängige Schätzungen deuten nun auf eine geringere Beteiligung hin. Die Veranstaltung wurde vom Münchner Kreis, einer Gruppe iranischer Exilanten, organisiert.
Die Proteste fanden am vergangenen Wochenende statt, wobei die Organisatoren die Ablehnung des iranischen Regimes in den Vordergrund stellen wollten. Die Münchner Polizei gab kurz nach der Demonstration eine Teilnehmerzahl von 250.000 an. Später korrigierte die Süddeutsche Zeitung diese Angabe jedoch und schätzte maximal 150.000 Teilnehmer – basierend auf einer Analyse der Personendichte.
Die Zeitung errechnete einen Durchschnitt von 2,3 Personen pro Quadratmeter auf dem gesamten Demonstrationsgelände. Auch Stephan Poppe, Professor für Statistik, hinterfragte die ursprüngliche Polizeischätzung. Er argumentierte, dass eine so hohe Teilnehmerzahl angesichts früherer Veranstaltungen unwahrscheinlich sei.
Die Münchner Polizei verteidigte ihre Angabe und verwies auf Standardmethoden wie Drohnenaufnahmen und Zähler am Boden. In den vergangenen Jahren lagen ihre Schätzungen bei Großdemonstrationen – etwa bei Klimaprotesten oder Anti-Lockdown-Kundgebungen – meist zwischen 10.000 und 50.000 Teilnehmern. Organisatoren und unabhängige Medien berichten jedoch häufig von deutlich höheren Zahlen, manchmal das Zwei- bis Fünffache der offiziellen Angaben.
Die unterschiedlichen Angaben unterstreichen die anhaltende Debatte über Methoden zur Teilnehmerzählung. Während die Polizei an ihrer ursprünglichen Schätzung festhält, deuten unabhängige Analysen auf eine geringere Beteiligung hin. Unabhängig von der endgültigen Zahl bleibt die Demonstration eine der größten jüngeren Kundgebungen in München.
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