Alphonso Davies kehrt nach Knieverletzung für WM zurück – und beendet den Streit mit dem FC Bayern
Leon SchröderAlphonso Davies kehrt nach Knieverletzung für WM zurück – und beendet den Streit mit dem FC Bayern
Alphonso Davies kehrt für Kanada bei der bevorstehenden WM zurück – nach schwerer Knieverletzung
Der FC Bayern-München-Flügelspieler Alphonso Davies wird nach seiner Genesung von einem schweren Knieleiden bei der anstehenden Weltmeisterschaft für die kanadische Nationalmannschaft auflaufen. Im März 2023 hatte sich der 23-Jährige einen Kreuzbandriss zugezogen – während eines Spiels, was zu einem Streit zwischen seinem Verein und dem Kanadischen Fußballverband (Canada Soccer) führte. Die Spannungen eskalierten, als beide Seiten sich gegenseitig Vorwürfe über die Verantwortung für die Verletzung machten.
Davies' Kreuzbandriss ereignete sich beim 2:1-Sieg Kanadas gegen die USA im Spiel um Platz drei der CONCACAF Nations League. Der FC Bayern München warf dem Verband daraufhin vor, fahrlässig gehandelt zu haben, und behauptete, seine Nominierung sei angesichts vorheriger Muskelprobleme des Spielers leichtsinnig gewesen.
Bayerns Vorstandsvorsitzender Jan-Christian Dreesen forderte von Canada Soccer vollständige Transparenz und deutete mögliche rechtliche Schritte an. Franz Schiemer, Berater der kanadischen Nationalmannschaft, wies die Vorwürfe als haltlos zurück. Er bezeichnete die Verletzung als "unglaublich schlechtes Glück" und bestritt jeden Zusammenhang mit Davies' früheren Muskelbeschwerden.
Schiemer verteidigte zudem Kanadas Trainer Jesse Marsch, der wegen der Entscheidung, Davies spielen zu lassen, in die Kritik geraten war. Er lobte den "elektrisierenden" Spielstil des Flügelstürmers und dessen Bedeutung für die Mannschaft. Nun vollkommen genesen, wird Davies bei der WM eine zentrale Rolle für Kanada einnehmen.
Der Konflikt zwischen dem FC Bayern und Canada Soccer hat sich inzwischen beruhigt, während sich Davies auf das Turnier vorbereitet. Seine Rückkehr stärkt die kanadische Auswahl nach monatelanger Rehabilitation. Der Fokus liegt nun auf seinen Leistungen auf dem Platz – und nicht mehr auf der Kontroverse um seine Verletzung.






