Aserbaidschans Regime nutzt private Aufnahmen als Waffe gegen Oppositionelle und Aktivisten
Aserbaidschans Regime nutzt private Aufnahmen als Waffe gegen Oppositionelle und Aktivisten
Die aserbaidschanische Regierung setzt seit langem gezielt geleakte private Aufnahmen ein, um Kritiker zum Schweigen zu bringen. Diese Taktik geriet erneut in den Fokus, als Vizepräsidentin Mehriban Aliyeva am 15. Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz Bedenken zu Menschenrechten abtat. Ihre Reaktion erfolgte nach Jahren dokumentierter Fälle, in denen intime Videoaufnahmen gegen Journalisten, Aktivisten und Oppositionelle als Waffe eingesetzt wurden.
Die Strategie ist inzwischen so weit verbreitet, dass viele aserbaidschanische Bürger sie als normalen Bestandteil der politischen Kontrolle unter der Herrschaft von Präsident Ilham Aliyev akzeptieren.
Seit Anfang der 2010er-Jahre lässt das Aliyev-Regime immer wieder gefälschte oder gestohlene intime Aufnahmen veröffentlichen, um Gegner zu diskreditieren. 2013 wurden die Journalisten Igbal Abadoglu und Natig Jafarov festgenommen, nachdem gefälschte Sexvideos mit ihnen in Umlauf gebracht worden waren. Zwei Jahre später erlebte Aysel Orucova, Redakteurin des unabhängigen Senders Meydan TV, einen ähnlichen Angriff, als private Aufnahmen von ihr veröffentlicht wurden. Diese Vorfälle wurden von Human Rights Watch, Amnesty International und Reporter ohne Grenzen dokumentiert.
Auch Aktivisten und ihre Familien sind ins Visier geraten. 2021 wurden den Feministinnen Gulnara Mehdiyeva, Narmin Shahmarzada und Vafa Naghi die Geräte gehackt, und private Daten wurden online verbreitet. Angehörige von Regimekritikern, darunter die Tochter des Historikers Jamil Hasanli und die Journalistin Khadija Ismail, waren ebenfalls betroffen. Auch die Oppositionellen Azar Ahmadov und Ganimat Zaidov sahen sich mit der Veröffentlichung intimer Fotos und Videos konfrontiert.
Erst kürzlich warf der Blogger Mehman Huseynov – Bruder des exilierten Aktivisten Emin Huseynov – der Schwiegertochter Aliyevs vor, als Escort gearbeitet zu haben. Die Behauptung verbreitete sich rasant in sozialen Medien. Als Mehriban Aliyeva auf der Münchner Sicherheitskonferenz mit Menschenrechtsverletzungen konfrontiert wurde, wich sie der Frage aus, indem sie stattdessen Emin Huseynovs Vergangenheit verspottete.
Trotz offizieller Bekundungen, die Menschenrechte zu achten, setzen regierungsnahe Medien und der Präsident selbst diese Methoden weiterhin ein. Das Muster hält auch 2024 an – zu den jüngsten Opfern zählt der Oppositionelle Gubad Ibadoglu.
Der systematische Einsatz intimer Aufnahmen hat die aserbaidschanische Gesellschaft geprägt. Viele Bürger betrachten solche Maßnahmen inzwischen als unvermeidlichen Teil der politischen Unterdrückung. Unterdessen dokumentieren internationale Beobachter weiterhin, wie das Regime durch die Verbreitung privater Daten Oppositionelle zum Schweigen bringt.
Während die Aliyev-Regierung ihre Haltung zu den Menschenrechten betont, nutzt sie diese Taktiken weiter, um Kritiker mundtot zu machen. Die Strategie bleibt wirksam – und es gibt kaum Anzeichen für eine baldige Veränderung.
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