Odermatt triumphiert in Garmisch-Partenkirchen und festigt Schweizer Abfahrts-Dominanz
Greta KleinOdermatt triumphiert in Garmisch-Partenkirchen und festigt Schweizer Abfahrts-Dominanz
Der Schweizer Marco Odermatt hat seinen achten Weltcup-Sieg im Abfahrtslauf errungen – diesmal auf der Kandahar-Strecke in Garmisch-Partenkirchen. Der Triumph ist sein vierter auf einer unterschiedlichen Piste und festigt seine Vorherrschaft in dieser Disziplin. Seine Landsleute Alexis Monney und Stefan Rogentin komplettierten das Podest und sicherten der Schweiz damit den dritten Dreifacherfolg innerhalb von etwas mehr als einem Jahr.
Odermatts jüngster Sieg unterstreicht seine beeindruckende Bilanz. Vor Garmisch-Partenkirchen hatte er bereits Abfahrten in Wengen (viermal), Gröden (zweimal) und Beaver Creek (einmal) gewonnen. Sein Erfolg auf einer vierten unterschiedlichen Strecke zementiert seine Position als führender Abfahrtsläufer der Szene.
Die Leistung des Schweizer Teams setzt eine bemerkenswerte Serie fort. In den vergangenen zwei Saisonen holten Schweizer Skifahrer 28 der 45 möglichen Podestplätze in Abfahrtsrennen. Zudem gewannen sie 12 der 15 seit der Saison 2024/25 ausgetragenen Weltcup-Abfahrten.
Für Monney und Rogentin markierte das Rennen ihre ersten Top-Drei-Platzierungen der Saison. Rogentin, der seit den Olympischen Spielen mit Rückschlägen zu kämpfen hatte, feierte mit Platz drei ein beachtliches Comeback. Ihre Podestplatzierung verlängert die ungebrochene Erfolgssträhne der Schweiz – es war die 21. Abfahrt in Folge mit mindestens einem Schweizer unter den besten Drei.
Ein Dreifacherfolg wie dieser ist eine Seltenheit. Vor der jüngsten Dominanz der Schweiz war Österreich die letzte Nation, der ein solcher Triumph in der Abfahrt gelang – und das vor elf Jahren. Andere Skinationen wie Norwegen, die USA oder Deutschland schafften dies nie. Italien und Frankreich erreichten dies zuletzt 2000 bzw. 1967.
Das Ergebnis in Garmisch-Partenkirchen untermauert die Vormachtstellung der Schweiz im Abfahrtslauf. Mit Odermatt an der Spitze und Teamkollegen, die regelmäßig unter den Besten landen, bleibt das Land die unangefochtene Führungsmacht in dieser Disziplin. Dieser dritte Dreifacherfolg innerhalb von nur 371 Tagen ist ein Rekord, den in jüngster Zeit kein anderes Land aufweisen kann.






