04 March 2026, 06:24

IWA OutdoorClassics 2026 setzt auf Handel und Hightech-Waffen für globale Märkte

Eine Werbetafel mit verschiedenen Schrotflinten, die Bilder und Texte zu jedem Modell zeigen.

IWA OutdoorClassics 2026 setzt auf Handel und Hightech-Waffen für globale Märkte

IWA OutdoorClassics 2026 präsentiert grundlegende Neuerungen für veränderte Marktbedürfnisse

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Die IWA OutdoorClassics 2026 hat weitreichende Änderungen vorgestellt, um sich den wandelnden Anforderungen des Marktes anzupassen. Die Messe setzt nun stärker auf einen geschäftsorientierten Ansatz mit neuen Terminen und einer ausgeprägteren Ausrichtung auf den internationalen Handel. Gleichzeitig präsentierten führende Hersteller innovative Produkte – von hochmoderner Optik bis hin zu leichten Schusswaffen.

Neue Ausrichtung auf Fachbesucher und globalen Handel Die Veranstalter der NürnbergMesse haben das Konzept der IWA OutdoorClassics grundlegend überarbeitet, um die Branche besser zu bedienen. Ab 2027 findet die Messe im April statt und erstreckt sich von Dienstag bis Donnerstag – damit passt sie sich den internationalen Handelsrhythmen an. Die neue Ausrichtung unter dem Motto "Made for Trade" konzentriert sich stärker auf B2B-Geschäfte, straffere Angebotsstrukturen und ein auf Fachbesucher zugeschnittenes Programm. Auch die diesjährige IWA VISION thematisiert Krisenmanagement als zentralen Schwerpunkt.

Die Ausstellungsfläche wurde neu organisiert, um die Orientierung zu erleichtern. Airsoft, Actionsport und Messer sind nun in eigenen Hallen untergebracht, während Outdoor-Ausrüstung einen separaten Bereich erhielt. Diese Aufteilung soll es Einkäufern ermöglichen, gezielt nach Produktkategorien zu suchen.

Innovationen von Optik bis Schusswaffen Mehrere Marken nutzten die Messe für Premieren hochmoderner Produkte. Pulsar stellte das Symbion LRF vor – ein multispektrales Fernglassystem, das Wärmebildtechnik, Nachtsicht und farbige Tagoptik vereint. Ein integrierter Laser-Entfernungsmesser ermöglicht präzise Distanzmessungen. HIKmicro folgte mit dem Alpex Pro, einem digitalen Zielfernrohr mit 4Kplus-CMOS-Sensor und einem Entfernungsmesser, der bis zu 1.200 Meter reicht.

Auch bei den Schusswaffenherstellern gab es Highlights: KelTec präsentierte die KP50-Pistole sowie die wahlfeuerfähige Variante MP50, beide im Kaliber 5,7×28 mm und mit einem 50-Schuss-Magazin aus transparentem Kunststoff. CZ brachte die TS 3 Orange auf den Markt, eine Wettkampfpistole, die speziell für die Disziplinen IPSC und USPSA entwickelt wurde. F.A.I.R. erweiterte sein Sortiment an Flinten mit der Pathos-Serie, die Über-und-Unter-Modelle in Stahl oder Aluminiumlegierung bietet. Die Pathos XLight in Kaliber 12 wiegt nur 2,7 kg und richtet sich an Jäger, die leichte, wendige Waffen für die Pirschjagd bevorzugen.

Fazit: Handel im Fokus, Innovation als Treiber Die IWA OutdoorClassics 2026 spiegelt mit ihrem handelszentrierten Modell und den optimierten Messeterminen die branchenweiten Veränderungen wider. Die vorgestellten Neuerungen – von Hightech-Optik bis zu spezialisierten Schusswaffen – unterstreichen den Innovationsdrang der Branche. Die umgestaltete Ausstellungsfläche und die stärkere Ausrichtung auf internationale Einkäufer zeigen, wie die Messe auf die sich wandelnden Marktbedürfnisse reagiert.