FC Bayern II kassiert Punktabzug und 26.000 Euro Strafe wegen Pyro-Vorfällen
Mia KochStrafe und Punktabzug für FC Bayern - FC Bayern II kassiert Punktabzug und 26.000 Euro Strafe wegen Pyro-Vorfällen
Die zweite Mannschaft des FC Bayern München ist mit einer Strafe von 26.000 Euro und einem Punktabzug belegt worden, nachdem Fans bei einem jüngsten Spiel Pyrotechnik gezündet hatten. Die Vorfälle führten zu zwei Spielunterbrechungen und setzten die Spieler einer Gefährdung aus. Das Sportgericht des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) hat nun sein endgültiges Urteil in der Sache verkündet.
Die Zwischenfälle ereigneten sich während des Regionalliga-Bayern-Spiels gegen den SV Wacker Burghausen. Anhänger zündeten zweimal pyrotechnische Gegenstände, woraufhin die Spielführung das Spiel unterbrechen musste. Dies war bereits der zehnte derartige Verstoß von Bayern-Fans in dieser Saison allein.
Das Urteil des Sportgerichts ist rechtskräftig, und die Tabelle wurde bereits entsprechend dem Punktabzug angepasst. Der Verein behält sich jedoch vor, gegen die Strafe vorzugehen, falls der Verantwortliche ermittelt wird. Laut Entscheidung kann der FC Bayern innerhalb von drei Monaten eine Rücknahme des Punktabzugs beantragen – vorausgesetzt, er legt formelle Beweise vor.
Der Bayerische Fußball-Verband lässt zudem die Möglichkeit offen, die Geldstrafe innerhalb eines Jahres zu reduzieren, sofern gezielte Ermittlungen den Täter ausfindig machen. Unabhängig davon ermöglicht ein Urteil des Bundesgerichtshofs dem Verein, zivilrechtlich gegen die verantwortliche Person vorzugehen, um die 26.000 Euro zurückzufordern.
Der Punktabzug und die Strafe bleiben vorerst bestehen, doch der FC Bayern hat weiterhin Optionen, die Konsequenzen abzumildern. Sollte der Täter überführt werden, könnte der Verein den verlorenen Punkt zurückerhalten oder die finanzielle Sanktion verringern. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Probleme mit dem Fanverhalten in der Regionalliga Bayern in dieser Saison.






