Grüne in Bayern setzen auf Klimaschutz und Kampf gegen Rechtsextremismus vor der Wahl
Grüne in Bayern setzen auf Klimaschutz und Kampf gegen Rechtsextremismus vor der Wahl
Die bayerischen Grünen legen vor der Wahl ihre Schwerpunkte fest: Klimaschutz und Abwehr rechtsextremer Gefahren
Bei der traditionellen Aschermittwochsveranstaltung in Wörthsee präsentierte die bayerische Grünen-Partei ihre Ziele für die bevorstehende Wahl – eine Mischung aus Klimapolitik und Warnungen vor der Bedrohung durch Rechtsextremismus. Die Parteivorsitzenden Katharina Schulze und Benjamin Barho skizzierten Pläne für erneuerbare Energien, Wohnungsreformen und den Schutz der Demokratie. Gleichzeitig bilanzierten sie zwei Jahre grüner Politik in der Landesregierung.
Am 21. Februar 2026 richtete die Augustiner-Brauerei in Wörthsee die Aschermittwochs-Kundgebung der Grünen aus. Vor Ort sprachen lokale und regionale Kandidaten, darunter Benjamin Barho aus Starnberg und die Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze. Schulze erinnerte an eine prägende Lektion aus ihrer Kindheit: Mit zehn Jahren habe ihre Lehrerin ihr die Widerstandsgruppe Weiße Rose nähergebracht – eine Erfahrung, die ihre politischen Werte bis heute prägt.
Schulze betonte die Notwendigkeit, die Demokratie vor der Wahl am 8. März zu verteidigen. Sie forderte ein Verbot der rechtsextremen AfD und rief die Wähler auf, Extremismus entschieden zurückzuweisen. In ihrer Rede ging es auch um Wohnungspolitik: Ein "Bayerischer Bausparplan" solle Mieten senken, während fairere Mietgesetze für mehr Gerechtigkeit sorgen. Zudem setzte sie sich für regionale Bio-Schulverpflegung als Teil einer umfassenden Nachhaltigkeitsstrategie ein.
Benjamin Barho, der für den Kreistag kandidiert, kritisierte die politische Elite in Starnberg für ihre Reformunwilligkeit. Den lokalen Verantwortlichen warf er vor, die Energiewende zu blockieren, und versprach, "aufzurütteln". Seine Vision: Starnberg solle zum Innovationsstandort werden – angetrieben von regionalen erneuerbaren Energien. Um das Wochenend-Chaos am Ammersee einzudämmen, plädierte er für nachhaltige Tourismuskonzepte.
Die Grünen hoben die Erfolge der Landesregierung unter Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hervor, an denen sie seit 2024 mitwirken. Bayern habe die Solarenergie durch das Solarpaket Bayern massiv ausgebaut – bis 2030 sollen 15 Gigawatt Photovoltaik-Leistung erreicht werden. 2025 wurden Genehmigungen für Windkraftanlagen mit über 1 Gigawatt erteilt. Zudem sicherten die Grünen im Haushalt 2025 Mittel für die E-Mobilität, passend zu ihrem Plan, Verbrennermotoren bis 2035 schrittweise abzuschaffen.
Barho kündigte an, die Haushaltsbelastungen durch ein eigenes Fördermittelbüro zu verringern. Sein Team wolle "wie Trüffelschweine jeden Euro" aus Bundes-, Landes- und EU-Töpfen aufspüren. Beide Politiker präsentierten ihre Pläne als unverzichtbar – für den Klimaschutz wie für eine gerechtere Gesellschaft.
Die Veranstaltung unterstrich den doppelten Fokus der Grünen: Sie wollen Bayerns ökologische Wende beschleunigen und gleichzeitig rechtsextremen Einflüssen entgegenwirken. Die Vorschläge von Schulze und Barho – von erneuerbaren Energien über Wohnungsbau bis zu Tourismusreformen – zielen darauf ab, Kommunal- und Landespolitik neu zu gestalten. Wenige Wochen vor der Wahl verbanden sie praktische Lösungen mit einem Appell für mehr demokratische Teilhabe.
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