Der Bundesliga-Kracher: Kann Dortmund den FC Bayern in München stürmen?
Greta KleinDer Bundesliga-Kracher: Kann Dortmund den FC Bayern in München stürmen?
Der 1. Bundesliga-Kracher steht an: FC Bayern München empfängt Borussia Dortmund. Die Partie gilt als Gradmesser für die Machtverhältnisse in der Bundesliga. Der FC Bayern geht als klarer Favorit ins Rennen, doch der ehemalige Stürmer Jan Åge Fjørtoft traut den Dortmundern in der Allianz Arena durchaus eine Überraschung zu. Fjørtoft bezeichnete die Saison des FC Bayern München bisher als reibungslos, ohne größere Rückschläge. Dennoch glaubt er, dass Dortmund – wenn sie mutig genug agieren – kleine Schwächen im Spiel des FC Bayern ausnutzen könnte. Die Borussen gehen als Tabellenzweiter mit 55 Punkten ins Spiel, elf Zähler hinter dem FC Bayern München. Ihre Saison verlief jedoch unbeständig: In der aktuellen Spielzeit 2025/26 verloren sie beide Direktduelle gegen den Titelverteidiger. Sieben Remis nach Führung kosteten sie wertvolle Punkte, während ein finanzieller Verlust von 22 Millionen Euro nach dem Ausscheiden in der Champions League zu Umbrüchen im Kader zwang. Unter Trainer Niko Kovač zeigte die Mannschaft jedoch Stabilität und Disziplin. Kovačs taktisch gut organisierte Elf hält Dortmund konkurrenzfähig – als einziger Klub, der dem FC Bayern München noch Paroli bieten kann. Fjørtoft lobte die strukturelle Stärke der Dortmunder und betonte, dass Kovačs Spielweise dem FC Bayern Probleme bereiten könnte, wenn sie konsequent und ohne Furcht umgesetzt wird. Die FC Bayern München bleiben dennoch der überlegene Favorit. Doch Fjørtoft warnte, dass ihre größte Gefahr in ihnen selbst liegen könnte. Ein einziger Fehler könnte Dortmund die Tür öffnen, um die Stimmung in der Bundesliga zu ihren Gunsten zu drehen. Das Ergebnis könnte zeigen, ob die Borussen den Titelkampf aufrechterhalten können – oder ob die Vorherrschaft des FC Bayern München ungebrochen bleibt. Ein Auswärtssieg wäre für die Dortmunder der erste Liga-Erfolg gegen den FC Bayern München seit über einem Jahr. Für Kovačs Team bietet sich die Chance, unter finanziellen und sportlichen Druck Fortschritte zu beweisen.






