China fordert Stärkung der UN – und stellt sich gegen US-Kritik auf Münchner Sicherheitskonferenz
China fordert Stärkung der UN – und stellt sich gegen US-Kritik auf Münchner Sicherheitskonferenz
Chinas Außenminister Wang Yi hat die Weltgemeinschaft aufgefordert, die Vereinten Nationen (UN) zu stärken, und sie als die beste Plattform für globalen Frieden und Zusammenarbeit bezeichnet. Bei einer Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2026 stellte er sich direkt gegen jüngste US-Kritik an der Organisation und warnte zugleich vor einer Rückkehr zu einem System, das von Macht statt von gemeinsamen Prinzipien geprägt ist.
Seine Äußerungen fielen im Zusammenhang mit dem Vorschlag einer neuen Initiative zur Schaffung einer gerechteren internationalen Ordnung. Wang Yi betonte, dass die Staaten zusammenarbeiten müssten, um die wachsenden Spannungen zu überwinden.
Zu Beginn seiner Ansprache erklärte Wang Yi, die Welt stehe derzeit an einem entscheidenden Scheideweg. Die Zukunft der Menschheit hänge davon ab, ob es den Ländern gelinge, sich zu einigen, um gemeinsame Bedrohungen zu bekämpfen und das Vertrauen wiederherzustellen. Ohne Kooperation drohe die Welt seiner Warnung zufolge in ein System zurückzufallen, in dem das "Recht des Stärkeren" gleiche Regeln für alle ersetze.
Seine Rede stand damit in direktem Widerspruch zu früheren Aussagen des US-Außenministers Marco Rubio, der auf derselben Konferenz die Wirksamkeit der UN infrage gestellt hatte. Wang Yi verteidigte die Organisation, räumte zwar ihre Schwächen ein, beharrte jedoch darauf, dass sie nach wie vor das zuverlässigste Instrument zur Friedenssicherung sei. Statt die UN aufzugeben, forderte er Reformen, um sie zu neuem Leben zu erwecken.
Der Minister unterstrich zudem die Notwendigkeit von Dialog statt Konfrontation. Unterschiede zwischen den Nationen, so Wang Yi, sollten durch Verhandlungen und gegenseitiges Verständnis gelöst werden. Er verwies auf die lange Geschichte der Partnerschaft zwischen China und Europa und rief beide Seiten auf, gemeinsam eine "multipolare und friedliche Welt" mitzugestalten.
Wang Yis Fokus auf die UN steht im Kontrast zu Chinas Herangehensweise in anderen Krisen. Noch im Februar 2026 hatte Deutschland Peking aufgefordert, seinen Einfluss auf Russland zu nutzen, um zur Beendigung des Ukraine-Kriegs beizutragen – ohne dass konkrete UN-geführte Maßnahmen genannt wurden. Auch während der COVID-19-Pandemie standen Chinas internationale Bemühungen nicht im Zeichen der Organisation.
Die Vorschläge Wang Yis auf der Münchner Sicherheitskonferenz markieren einen deutlichen Vorstoß, die Rolle der UN in der globalen Governance zu festigen. Seine Warnungen vor Spaltung und sein Plädoyer für ein faireres System spiegeln Chinas Haltung zum Multilateralismus wider. Die Rede zieht zugleich eine klare Trennlinie zur US-Skepsis und lässt die Frage offen, wie die Zusammenarbeit zwischen den Großmächten künftig aussehen wird.
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