Gasspeicher auf Rekordtief: Warum Deutschland im Februar 2026 um die Versorgung bangt
Gaslager: 60 Millionen Euro Puffer für das Gassystem - Gasspeicher auf Rekordtief: Warum Deutschland im Februar 2026 um die Versorgung bangt
Deutschlands Gasspeicherstände sind diesen Winter drastisch gesunken – und wecken Sorgen um die Versorgungssicherheit. Anfang Februar 2026 liegen die bundesweiten Reserven zwischen 27 und 37,49 Prozent, deutlich unter den Werten des Vorjahres. Die Bundesregierung hat bereits über 100 Millionen Euro in Notfallmaßnahmen investiert, um die Lage zu stabilisieren.
Im vergangenen Sommer hatte Wirtschaftsministerin Katharina Reiche beschlossen, sich bei der Befüllung der Gasspeicher vollständig auf Marktkräfte zu verlassen. Diese Entscheidung führte zu geringeren Reserven zu Winterbeginn – aktuell liegen die Bestände rund 22 Prozentpunkte unter denen des gleichen Zeitraums 2025. Zwar erreichte der bundesweite Durchschnitt Anfang Februar kurzfristig das Ziel von 30 Prozent, doch die anhaltende Kältewelle beschleunigte den Rückgang. Prognosen zufolge könnten die Speicher bis zum 31. März auf nur noch 20 Prozent sinken – und damit sogar unter den Tiefstand des Krisenwinters 2022 mit 26,64 Prozent fallen.
Um die Engpässe zu mildern, startete die Trading Hub Europe (THE) Mitte Februar eine Sonderausschreibung für Ausgleichsenergie, die bis Mitte März läuft. Dabei wurden 21.300 Megawattstunden für Ende Februar und 15.000 Megawattstunden für Anfang März beschafft – zu Kosten von rund 60 Millionen Euro. Die Vergütungspreise in dieser Ausschreibung lagen dabei über denen der vorwinterlichen Langfristoptionen-(LTO-)Auktion.
Die Notfallkosten werden über einen gesonderten Aufschlag auf die Gasverbraucher umgelegt. Zwar bleibt die Gesamtbelastung beträchtlich, doch Branchenexperten schätzen, dass sie unter ungünstigeren Bedingungen sogar in den dreistelligen Millionenbereich hätte steigen können.
Die Abhängigkeit von marktgesteuerten Speicherlösungen hat die Reserven nun auf kritisch niedrige Werte von im Schnitt unter 20 Prozent sinken lassen. Zwar haben die staatlichen Notfallausgaben die akuten Risiken abgemildert, doch die Verbraucher müssen die finanziellen Folgen durch höhere Abgaben tragen. Ministerin Reiche beharrt weiterhin darauf, dass allein Marktmechanismen die Versorgungssicherheit gewährleisten können.
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