Berlin, München und Rhein-Ruhr: Wer holt die Olympischen Spiele nach Deutschland?
Leon SchröderBerlin, München und Rhein-Ruhr: Wer holt die Olympischen Spiele nach Deutschland?
Mehrere deutsche Städte prüfen derzeit Bewerbungen für die Austragung der Olympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044. München, Berlin, Hamburg und die Rhein-Ruhr-Region haben bereits Interesse an der Ausrichtung signalisiert. Wie ein aktueller Medienbericht nahelegt, befürwortet die Mehrheit der Münchner Bürger, die per Briefwahl abstimmen, bereits eine mögliche Bewerbung der Stadt.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat bisher keine offiziellen Umfragen zu diesem Thema veröffentlicht. Zudem lehnte man es ab, sich zu internen Diskussionen über die Bewerbungen zu äußern. Unterdessen bleibt die Bürgerbefragung Münchens zum Olympia-Antrag für den 26. Oktober angesetzt; ein Sprecher bestätigte, dass die rechtliche Absicherung gegeben sei.
Gegenwärtig wird geprüft, ob es während des Umfrageprozesses zu ordnungswidrigen Handlungen gekommen ist. Unabhängig davon soll die Abstimmung wie geplant stattfinden.
Die Rhein-Ruhr-Region, zu der 17 Städte wie Düsseldorf, Köln, Dortmund und Essen gehören, hat ihre Bewerbung offiziell eingereicht. Auch Berlin und Hamburg haben ihre Absichten bekundet, während Kiel im Falle einer erfolgreichen Rhein-Ruhr-Bewerbung die Wassersportwettbewerbe ausrichten würde.
Das Ergebnis der Münchner Bürgerbefragung wird Aufschluss über die lokale Unterstützung für die Olympia-Bewerbung geben. Bei einem positiven Ausgang könnte die Stadt gemeinsam mit anderen deutschen Regionen in den Wettbewerb um die Spiele 2036, 2040 oder 2044 einsteigen. Die endgültige Entscheidung hängt dabei sowohl von der öffentlichen Rückendeckung als auch von weiteren Bewertungen durch den DOSB ab.






