Rücksichtslose Motorradjagd in Dachau endet mit Festnahme ohne Führerschein
Lotta SchneiderMotorradfahrer knallt in Polizeiwagen, während er flieht - Rücksichtslose Motorradjagd in Dachau endet mit Festnahme ohne Führerschein
Ein 21-jähriger Motorradfahrer ist nach einer gefährlichen Verfolgungsjagd in Dachau festgenommen worden. Der Vorfall begann, als die Polizei den Fahrer dabei beobachtete, wie er mit überhöhter Geschwindigkeit im Slalom durch den Verkehr fuhr und anschließend mit einem Streifenwagen kollidierte.
Die Verfolgung hatte begonnen, nachdem Beamte den Motorradfahrer dabei erwischten, wie er rücksichtslos auf öffentlichen Straßen unterwegs war. Er raste durch mehrere rote Ampeln und überholte in lebensgefährlicher Weise, wodurch andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr gebracht wurden.
Die Jagd endete, als der Fahrer mit einem Polizeifahrzeug zusammenstieß. Trotz des Unfalls versuchte er, zu Fuß zu fliehen, wurde jedoch kurz darauf von den Beamten gestellt.
Die Behörden bestätigten, dass der Motorradfahrer keinen gültigen Führerschein besaß. Ihm drohen nun Anklagen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Fahren ohne Führerschein.
Laut Statistiken der bayerischen Polizei haben sich ähnliche Vorfälle in den letzten Jahren gehäuft. Im Jahr 2024 wurden rund 85 gefährliche Motorradverfolgungen registriert, während es 2025 bereits 65 Fälle gab.
Der festgenommene Fahrer muss sich nun vor Gericht für die gegen ihn erhobenen Vorwürfe verantworten. Die Polizei warnte erneut vor den Gefahren rücksichtsloser Fahrweise, insbesondere bei Motorradfahrern ohne Führerschein. Die Gesamtzahl solcher Vorfälle in Bayern beläuft sich in den vergangenen zwei Jahren auf über 150.






