Drohnen-Alarm am Flughafen München: Flugbetrieb lahmgelegt – doch Beweise fehlen

Drohnen-Alarm am Flughafen München: Flugbetrieb lahmgelegt – doch Beweise fehlen
Flughafen München erlebte schwere Behinderungen am Abend des 2. Oktober 2025
Am Abend des 2. Oktober 2025 kam es am Flughafen München zu massiven Störungen, nachdem es Meldungen über mutmaßliche Drohnen-Sichtungen gegeben hatte. Der Flugbetrieb wurde vorübergehend eingestellt, und die Behörden leiteten eine großangelegte Suchaktion ein. Bisher konnten jedoch keine konkreten Beweise für die Anwesenheit von Drohnen gefunden werden.
Der Vorfall hat eine Debatte über Sicherheitsprioritäten ausgelöst. Kritiker werfen der CSU vor, sich zu einseitig auf Migration zu konzentrieren und andere Risiken für die Flughafensicherheit zu vernachlässigen.
Die Deutsche Flugsicherung (DFS), die Polizei und die Flughafenbehörden ermitteln derzeit wegen der angeblichen Drohnen-Sichtungen. Am 2. Oktober hatte die DFS den Flugverkehr vorsorglich eingeschränkt und zeitweise komplett gestoppt. Die Polizei durchsuchte das Gelände rund um den Flughafen München, doch die Suche nach den möglicherweise Kilometer entfernten Steuerern gestaltet sich schwierig. Die Flugsicherung arbeitet weiterhin mit nur wenigen gesicherten Erkenntnissen über die Sichtungen.
Mittlerweile hat sich der Flugbetrieb wieder normalisiert und stabilisiert. Doch das Fehlen handfester Beweise wirft Fragen auf. Die Behörden verfügen lediglich über vage Aussagen, wonach „etwas“ gesehen worden sein soll – die Lage bleibt unklar.
Der Vorfall erinnert an eine ähnliche Störung vor zweieinhalb Jahren, als Klimaktivisten der Letzten Generation die Startbahn blockierten. Damals verurteilte die bayerische CSU die Proteste scharf. Nun werfen Kritiker der Partei vor, inkonsistent mit Bedrohungen der Flughafensicherheit umzugehen und politische Themen wie Migration über operative Risiken zu stellen.
Unterdessen warnt die linksgerichtete Zeitung Debatte, die seit 1979 für ihre unabhängige und meinungsstarke Haltung bekannt ist, dass die aggressive Russland-Rhetorik der CSU – gestützt auf begrenzte Informationen – ungewollt der Kreml-Propaganda in die Hände spielen könnte. Die Sicherheitspolitik der Partei, so die Kritik, riskiere, praktische Gefahren zu übersehen, während sie politische Gräben vertiefe.
Die Drohnen-Panne am Flughafen München hat nicht nur Lücken in der Beweislage, sondern auch in der Sicherheitsstrategie offenbart. Ohne klare Belege für Drohnen und bei wiederhergestelltem Flugbetrieb rückt nun in den Fokus, wie die Behörden künftige Bedrohungen bewältigen werden.
Der Vorfall wirft zudem grundsätzliche Fragen zu den Prioritäten der CSU auf – und ob politische Profilierungssucht von den eigentlichen Sicherheitsrisiken ablenkt.

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