Brandenburgs Landtag begeistert 1.800 Schüler für politische Debatten
Brandenburgs Landtag begrüßte 2025 rund 1.790 Schüler bei öffentlichen Debatten
Das Besucherprogramm des Brandenburgischen Landtags, das junge Menschen mit politischer Entscheidungsfindung vertraut machen soll, verzeichnete im vergangenen Jahr einen kontinuierlichen Zuspruch von Schulklassen. Lehrkräfte organisierten im Rahmen von Exkursionen Besuche, um ihren Schülern parlamentarisches Arbeiten aus erster Hand zu vermitteln.
Insgesamt 47 Mal wurde das Programm 2025 gebucht – pro Plenarsitzung nahmen in der Regel drei bis fünf Klassen teil. Besonders großes Interesse weckte eine aktuelle Debatte über sexualisierte Gewalt im Internet. Allerdings kamen im Vorjahr aus den Landkreisen Brandenburg an der Havel, Oder-Spree und Uckermark keine Schulgruppen in den Landtag.
Mit 337 teilnehmenden Schülern führte 2025 der Landkreis Oberhavel die Statistik an, gefolgt von Märkisch-Oderland mit 256 Besuchern und Ostprignitz-Ruppin mit 206. Die meisten Teilnehmer stellten die neunten und zehnten Klassen, die das Angebot besonders häufig nutzten.
Viele Schulen schickten gleich mehrere Klassen gemeinsam, um möglichst vielen Schülern die Beobachtung der Debatten zu ermöglichen. Ziel der Initiative ist es, jungen Menschen zu zeigen, wie politische Diskussionen Gesetze und Richtlinien prägen.
Das Besucherprogramm bleibt ein wichtiger Baustein der politischen Bildung in Brandenburg, auch wenn die Teilnahme je nach Region unterschiedlich ausfällt. Mit fast 1.800 Besuchern im Jahr 2025 bietet es Schulen eine praxisnahe Möglichkeit, Schüler für Demokratie im Alltag zu begeistern. Lehrkräfte und Organisatoren sehen darin ein wertvolles Instrument, um demokratische Prozesse lebendig zu vermitteln.






