Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt
Leon SchröderBerlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt
Berlin Recycling Volleys sichern sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft
Die Berlin Recycling Volleys haben ihren zehnten deutschen Meistertitel in Folge geholt, nachdem sie im Finale SVG Lüneburg mit 3:0 besiegten. Trotz dieses Erfolgs war die Saison 2022/23 von Schwankungen geprägt, was nun zu Veränderungen für das kommende Jahr führt. Geschäftsführer Kaweh Niroomand formt derzeit den Kader um, um in der Spielzeit 2023/24 eine stabilere Leistung zu erzielen.
Als neuester Neuzugang stößt der Mittelblocker Louis Kunstmann zum Team, der vom VfB Friedrichshafen wechselt. Seine Verpflichtung folgt auf den Abgang von mindestens sieben Spielern, darunter Jake Hanes, Nehemiah Mote und Moritz Reichert. Unterdessen kehrt Libero Erik Shoji zurück, während Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz dem Team für eine weitere Saison erhalten bleiben.
Auch abseits des Platzes stehen wichtige Entscheidungen an. Noch ist nicht bekannt, wer in der kommenden Spielzeit als Cheftrainer fungieren wird – eine zentrale Position bleibt damit vorerst unbesetzt, während die Vorbereitungen beginnen. Niroomand hat deutlich gemacht, dass die Vermeidung einer weiteren unbeständigen Saison oberste Priorität hat.
Der Meisterschaftsgewinn der Vorsaison krönte ein Jahrzehnt der Vorherrschaft im deutschen Volleyball. Doch trotz des Titelerfolgs schwankten die Leistungen des Teams, was nun zu einem Umbruch in Kader und Strategie führt.
Mit einer Mischung aus neuen Spielern und Rückkehrern bereiten sich die Berlin Recycling Volleys auf einen Neuanfang vor. Der Abgang mehrerer Leistungsträger und die Suche nach einem neuen Cheftrainer markieren eine Phase des Übergangs. Der Fokus des Vereins liegt nun darauf, die siegreiche Form zu bewahren und gleichzeitig die Schwächen der vergangenen Saison zu beheben.






