28 March 2026, 20:03

Zwei Wochen gegen Rassismus: Neuwied zeigt Vielfalt und Solidarität im März 2026

Plakat zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Armut mit einem kreisförmigen Logo mit einer Hand in einem Blattkranz, fetter weißer Schrift, die 'Internationaler Tag' lautet, auf einem hellblauen Hintergrund mit einem weißen Rand.

Zwei Wochen gegen Rassismus: Neuwied zeigt Vielfalt und Solidarität im März 2026

Internationale Wochen gegen Rassismus in Neuwied vom 16. bis 29. März 2026

Vom 16. bis 29. März 2026 finden in Neuwied die Internationalen Wochen gegen Rassismus statt – als Teil der landesweiten Initiativen in Rheinland-Pfalz. Das Programm umfasst Filmvorführungen, Diskussionsrunden und gemeinschaftliche Veranstaltungen, die den Zusammenhalt in der Gesellschaft stärken sollen. Während Details zur Teilnahme in den Vorjahren kaum dokumentiert sind, bietet das diesjährige Programm sowohl Präsenz- als auch Online-Formate an.

Der Auftakt erfolgt am 16. März am Luisenplatz mit der offiziellen Eröffnung. Nur zwei Tage später lädt der Albanisch-Islamische Kulturverein Bashkimi e.V. am 18. März zu einem öffentlichen Iftar-Essen ein – eine Einladung an Menschen aller Hintergründe, um gemeinsam an der Tradition teilzuhaben.

Eine Mahnwache am "Engel der Kulturen" am 21. März gedenkt derjenigen, die sich in Iran für Freiheit und Demokratie einsetzen. Filmvorführungen bilden einen zentralen Bestandteil des Programms: Im Jugendzentrum Big House wird am 20. März der Film "Das deutsche Volk" gezeigt, während das Schauburg-Kino in Zusammenarbeit mit Minski am 25. März die Dokumentation "Kein Land für niemanden – Festung Europa" präsentiert.

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Weitere Veranstaltungen sind ein Erste-Hilfe-Kurs am 14. März in den Räumen von EIRENE unter dem Titel "Erste Hilfe – Jeder kann Leben retten!" sowie ein Treffen der Internationalen Frauengruppe am 23. März im Mehrgenerationenhaus Neuwied. Den Abschluss bildet am 28. März die Diskussion "Keine einzige Geschichte" über Vielfalt und Vorurteile.

Die Initiative setzt sich mit anhaltenden Problemen von rassistischer Ausgrenzung und Entmenschlichung auseinander, denen Geflüchtete, Migrant:innen und als "fremd" wahrgenommene Menschen begegnen. Konkrete Erfolgsbilanzen oder Herausforderungen aus vergangenen Jahren in Neuwied liegen jedoch nicht vor.

Die Veranstaltungen 2026 in Neuwied sind Teil regionaler Bestrebungen, Rassismus entgegenzuwirken und Solidarität zu fördern. Die Organisator:innen haben das Programm so gestaltet, dass eine breite Teilnahme möglich ist – langfristige Wirkungen bleiben allerdings undokumentiert. Nach zwei Wochen mit Aktionen gegen Vorurteile und für Gemeinschaftsschaffung endet die Kampagne am 29. März.

Quelle