11 May 2026, 10:04

Grüne in Rheinland-Pfalz setzen nach Wahlniederlage auf weibliches Führungsteam

Zwei Frauen stehend an einem Rednerpult mit Mikrofon, einem Bildschirm und einem Blumenstrauß, wahrscheinlich auf einer Grünen Party-Veranstaltung.

Grüne in Rheinland-Pfalz setzen nach Wahlniederlage auf weibliches Führungsteam

Die Grünen in Rheinland-Pfalz formen ihre Führung nach gemischtem Wahlergebnis um

Nach einem durchwachsenen Abschneiden bei der jüngsten Landtagswahl haben die Grünen in Rheinland-Pfalz ihre Führung neu aufgestellt. Die Partei erreichte 7,9 Prozent der Stimmen – ein Minus von 1,4 Prozentpunkten –, behielt aber zehn Sitze im neuen Landtag. Erstmals wird die Partei nun von einem rein weiblichen Führungsteam geleitet.

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Katrin Eder, Spitzenkandidatin der Grünen, übernahm die Rolle der Fraktionsvorsitzenden im Mainzer Landtag. Trotz des leichten Rückgangs bezeichnete sie das Ergebnis als Grund zur Freude. Eder betonte zudem, dass die Grünen die Regierung aus der Opposition heraus vorantreiben wollten, mit Fokus auf eine aktive Einbindung der Wählerinnen und Wähler.

Die Partei wählte einen neuen Landesvorstand: Christin Sauer und Carolin Cloos wurden zu gleichberechtigten Vorsitzenden gewählt. Sauer, Politikerin aus Mainz, erhielt im ersten Wahlgang 63,37 Prozent der Stimmen, während Cloos aus Worms auf 72,28 Prozent kam. Beide sollen die Grünen nun dabei führen, bis 2031 Vertrauen auf kommunaler Ebene und bundesweit zurückzugewinnen.

Zu den neuen strategischen Schwerpunkten gehört eine stärkere Bürgerorientierung. Die Führung versprach, auf Sorgen und Anliegen genau zu hören und mit klaren politischen Antworten zu reagieren. Langfristig bleibt das Ziel, in die Landesregierung zurückzukehren.

Mit dem neuen, rein weiblichen Führungsteam setzen die Grünen nach dem Wahldämpfer einen frischen Kurs. Die Partei verfügt weiterhin über zehn Landtagsmandate und will ihre Position durch konstruktive Oppositionsarbeit stärken. Der Fokus auf Dialog mit der Bevölkerung und den Wiederaufbau von Vertrauen wird ihre Ausrichtung bis zur nächsten Wahl prägen.

Quelle