Zug kollidiert mit Kühen bei Gaildorf – Bahnverkehr stundenlang lahmgelegt
Leon SchröderZug kollidiert mit Kühen bei Gaildorf – Bahnverkehr stundenlang lahmgelegt
Regionalzug kollidiert mit Kühen bei Gaildorf – Tiere sterben, Bahnverkehr unterbrochen
Am Dienstagnachmittag ist ein Regionalzug bei Gaildorf mit drei Kühen zusammengestoßen, wobei die Tiere getötet wurden. Der Vorfall führte zu erheblichen Behinderungen im Schienenverkehr und löste Ermittlungen gegen den Besitzer der Rinder aus. Glücklicherweise blieb keiner der 13 Fahrgäste an Bord unverletzt.
Die Probleme begannen, als neun Kühe aus einer beschädigten Umzäunung einer örtlichen Weide ausbrachen. Vier Tiere konnten schnell wieder eingefangen werden, doch zwei blieben stundenlang verschwunden. Die übrigen gerieten auf die Gleise zwischen Gaildorf West und Schwäbisch Hall.
Als der Zugführer die Tiere bemerkte, gab er Warnsignale und leitete eine Notbremsung ein. Trotz dieser Maßnahmen ließ sich der Zusammenstoß nicht verhindern – drei Kühe wurden erfasst und starben sofort.
Die Strecke blieb bis Mittwochmorgen gesperrt, während Einsatzkräfte die Unfallstelle räumten. Unterdessen wurden die vermissten Kühe schließlich etwa acht Kilometer von der Weide entfernt aufgefunden.
Die Behörden haben nun ein Verfahren gegen den Rinderhalter wegen Gefährdung des Bahnverkehrs eingeleitet.
Der Vorfall verursachte erhebliche Verspätungen; die Strecke konnte erst am folgenden Morgen wieder freigegeben werden. Alle Fahrgäste kamen unverletzt davon, doch dem Besitzer der Tiere drohen nun rechtliche Konsequenzen. Die beiden geflohenen Kühe wurden später unverletzt wiedergefunden.






