Zöllner entdecken 8.600 geschmuggelte Zigaretten im manipulierten Autoradio
Leon SchröderZoll findet fast 8.000 geschmuggelte Zigaretten in Jukebox - Zöllner entdecken 8.600 geschmuggelte Zigaretten im manipulierten Autoradio
Ende Dezember wurde ein 22-jähriger Autofahrer von Zollbeamten auf der Autobahn A3 im Landkreis Deggendorf angehalten. Bei einer Routinekontrolle entdeckten die Beamten eine große Menge nicht deklarierter Zigaretten, die im Autoradio versteckt waren – der Beginn von Ermittlungen wegen Steuerhinterziehung.
Der Fahrer gab zunächst an, nur 800 Zigaretten bei sich zu führen, eine Menge, die innerhalb der gesetzlichen Freigrenze liegt. Doch die Zöllner wurden misstrauisch, als sie bemerkten, dass das Autoradio des Wagens manipuliert worden war. Bei einer genaueren Überprüfung fanden sie weitere 7.800 Zigaretten, die im Inneren des Geräts versteckt waren.
Die Zigaretten waren aus Bulgarien nach Deutschland geschmuggelt worden. Neben dem versteckten Fund beschlagnahmten die Beamten auch die 800 deklarierten Zigaretten aus dem Gepäck des Fahrers. Insgesamt wurden 8.600 Zigaretten sichergestellt. Die Behörden schätzen die hinterzogenen Abgaben auf die Schmuggelware auf etwa 1.610 Euro. Dem 22-Jährigen drohen nun Anklagen wegen Schmuggels und Steuerhinterziehung.
Der Fall wurde zur weiteren Aufklärung an die zuständigen Stellen übergeben. Bei einer Verurteilung muss der Fahrer mit Strafen wegen Zollhinterziehung rechnen. Die beschlagnahmten Zigaretten bleiben bis zum Abschluss des Verfahrens in Verwahrung.