06 April 2026, 22:03

Zoll findet 75.000 geschmuggelte Zigaretten in Lkw-Anhänger versteckt

Schwarz-weiß-Foto einer rauchenden Fabrik umgeben von Gebäuden, Pfählen, Fahrzeugen, Karren und anderen Gegenständen mit Text unten.

Zoll findet 75.000 geschmuggelte Zigaretten in Lkw-Anhänger versteckt

Zollbeamte in Augsburg haben etwa 75.000 geschmuggelte Zigaretten beschlagnahmt, die in einem Lkw-Anhänger versteckt waren. Die Entdeckung erfolgte während einer Routinekontrolle auf der Autobahn A8 und führte zur Einleitung eines Strafverfahrens gegen den Fahrer. Die Behörden schätzen den Steuerausfall durch die illegale Lieferung auf über 19.700 Euro.

Der Vorfall begann, als Beamte des Hauptzollamts Augsburg einen Lkw auf der A8 anhielten. Der Fahrer gab an, Möbel von der Türkei nach England zu transportieren. Doch eine Röntgenuntersuchung förderte ungewöhnliche Formen im oberen Bereich des Anhängers zutage.

Bei einer genaueren Überprüfung entdeckten die Beamten zwölf laminierte Arbeitsplatten, in denen jeweils etwa 6.300 Zigaretten versteckt waren. Die Zigaretten waren sorgfältig in falschen Hohlräumen untergebracht. Die Behörden beschlagnahmten die Ware umgehend und leiteten ein Strafverfahren gegen den Fahrer ein.

Im Rahmen dieser Aktion wirbt das Zollamt auch für Nachwuchs. Am 19. Juli 2025 findet ein Berufsinformationstag für angehende Zollbeamte statt. Interessierte können sich per E-Mail unter [email protected] anmelden. Weitere Informationen zu den Aufgaben des Zolls gibt es unter www.zoll.de.

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Die Beschlagnahmung unterstreicht die anhaltenden Bemühungen im Kampf gegen Schmuggel und Steuerhinterziehung. Dem Fahrer drohen nun rechtliche Konsequenzen wegen des Transports nicht deklarierter Waren. Gleichzeitig setzt der Zoll seine Öffentlichkeitsarbeit fort und wirbt mit kommenden Rekrutierungsveranstaltungen für neue Mitarbeiter.

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