07 June 2026, 16:02

Wüst will mit Modernisierungsagenda Bürokratie in NRW und Bund abbauen

Wüst: Land muss schneller und einfacher werden

Wüst will mit Modernisierungsagenda Bürokratie in NRW und Bund abbauen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst treibt eine schlankere und effizientere Regierung voran. Am Mittwoch reisen er und seine Minister nach Berlin, um im Rahmen einer Kabinettssitzung über die Bundesmodernisierungsagenda zu beraten. Das Vorhaben zielt darauf ab, Bürokratie abzubauen und Kommunen mehr Spielraum zu geben.

Die Bundesmodernisierungsagenda, an deren Ausarbeitung Nordrhein-Westfalen maßgeblich mitgewirkt hat, umfasst 200 Maßnahmen zur Entflechtung von Vorschriften. Ihr Ziel ist es, Unternehmen und Bürger zu entlasten sowie überflüssige Meldepflichten zu streichen. Wüst bezeichnete die Agenda als einen „kraftvollen Schlag gegen die Bürokratie“ und einen „entscheidenden Schritt hin zu einem modernen Staat“.

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Wüsts Ansatz basiert auf Vertrauen: Er ist überzeugt, dass das Vertrauen der Menschen in den Staat wächst, wenn dieser ihnen im Gegenzug Vertrauen entgegenbringt. Seiner Meinung nach stärkt sich das Vertrauen in die Demokratie, wenn Bürger erleben, dass Politiker entschlossen handeln.

Auch Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) wird an der Kabinettssitzung teilnehmen. Im Mittelpunkt der Gespräche steht die Erprobung und Umsetzung der geplanten Reformen, um behördliche Abläufe zu beschleunigen und zu vereinfachen.

Gelingt die Agenda, könnten Unternehmen und Kommunen künftig mit weniger bürokratischen Hürden rechnen. Bei einer Verabschiedung der Maßnahmen wäre dies ein Wandel hin zu einer agileren und effizienteren Staatsverwaltung. Die Berliner Kabinettssitzung wird über die nächsten Schritte der Reformen entscheiden.

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