22 May 2026, 22:04

Wohnungsnot in Deutschland: Linke fordert radikale Lösungen gegen 1,4 Millionen fehlende Wohnungen

Linke kritisiert Rückgang bei Wohnungsfertigstellungen

Wohnungsnot in Deutschland: Linke fordert radikale Lösungen gegen 1,4 Millionen fehlende Wohnungen

Deutschlands Wohnungsnot hat nach Einschätzung von Caren Lay, wohnungspolitische Sprecherin der Linken, einen kritischen Punkt erreicht. Sie fordert dringendes Handeln und warnt, dass der Mangel von 1,4 Millionen Wohnungen die sozialen Spannungen im Land weiter verschärft.

Lay bezeichnete die aktuelle Situation als „inakzeptabel“ und sprach von einer wachsenden „sozialen Bruchlinie“ durch den Mangel an bezahlbarem Wohnraum. 2022 sei die Zahl der fertiggestellten Wohnungen weit hinter dem Bedarf zurückgeblieben – ein „beschämendes“ Versagen, so Lay. Ihre Kritik richtet sich auch gegen Bundesbauministerin Verena Hubertz, deren Lösungsvorschläge sie als unzureichend zurückweist.

Um die Krise zu bewältigen, setzt sich Lay für ein groß angelegtes Investitionsprogramm ein, das sich auf sozialen und gemeinnützigen Wohnungsbau konzentriert. Die Bundesregierung solle direkt Verantwortung übernehmen und tausende bezahlbare Wohnungen bauen. Zu ihren Prioritäten gehören der Ausbau von Sozialwohnungen, kommunalen Mietwohnungen und Genossenschaftswohnungen. Zudem fordert sie die sofortige Freigabe von Fördermitteln, um den Bau durch gemeinnützige Träger zu beschleunigen.

Die Forderungen der Linken kommen zu einer Zeit, in der Mietpreisdruck und Obdachlosigkeit weiter steigen. Lay betont, dass ohne schnelles staatliches Eingreifen die Wohnungslücke noch größer werden werde.

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Lays Vorschläge zielen auf direkte staatliche Maßnahmen und höhere Finanzmittel für gemeinnützige Bauherren ab. Würden die Pläne umgesetzt, könnte der Bau bezahlbarer Wohnungen in ganz Deutschland beschleunigt werden. Der Erfolg hängt jedoch von politischer Unterstützung und sofortigen finanziellen Zusagen ab.

Quelle