27 March 2026, 10:05

Wie eine junge Bäuerin in Bayern mit Weideschlachten die Fleischbranche revolutioniert

Eine Herde Galloway-Rinder liegt auf einer saftig grünen Wiese mit hohem Gras und Bäumen im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Wie eine junge Bäuerin in Bayern mit Weideschlachten die Fleischbranche revolutioniert

Sarah Baumgartner führt einen Familienbetrieb in Blaibach, Bayern, wo sie Galloway-Rinder züchtet. Mit nur 20 Jahren übernahm sie den Hof und vermarktet heute hochwertiges Fleisch direkt an ihre Kunden. Auffällig ist ihr Ansatz, die Tiere selbst auf der Weide zu erlegen, bevor sie weiterverarbeitet werden.

Baumgartner studierte Betriebswirtschaft, bevor sie einen Bio-Zuchtbetrieb aufbaute. Ihre Rinder grasen das ganze Jahr über frei auf der Weide, und wenn der Zeitpunkt gekommen ist, führt sie die Schlachtung selbst mit einem gezielten Schuss durch. Diese Methode, bekannt als Weideschlachten, ist für sie jedes Mal sowohl eine Herausforderung als auch eine tief persönliche Aufgabe.

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Trotz ihres innovativen Vorgehens haben sich die deutschen Vorschriften zum Weideschlachten seit ihrem Beginn nicht geändert. Bis März 2026 gab es weder Aktualisierungen der Genehmigungen noch Anpassungen der Tierschutzstandards oder eine Ausweitung ähnlicher Modelle, wie offizielle Quellen bestätigen. Baumgartner, die auch leidenschaftliche Jägerin ist, bleibt ihrer hands-on-Methode treu und bedient damit die Nachfrage nach ihrem Premium-Fleisch.

Der Direktvertrieb ihres Weidefleischs hat sich als erfolgreich erwiesen – Kunden schätzen Qualität und Transparenz. Baumgartners Modell bewegt sich weiterhin im Rahmen der bestehenden Gesetze und zeigt, wie traditionelle Landwirtschaft moderne Anforderungen erfüllen kann. Bisher bleibt ihr Ansatz einzigartig in der deutschen Agrarlandschaft.

Quelle