Vilsbiburgs verborgene Schätze: Tag des offenen Denkmals enthüllt 800 Jahre Geschichte
Greta KleinVilsbiburgs verborgene Schätze: Tag des offenen Denkmals enthüllt 800 Jahre Geschichte
Tag des offenen Denkmals: Vilsbiburg präsentiert seine reiche Geschichte
In diesem Jahr steht der Tag des offenen Denkmals ganz im Zeichen der bewegten Vergangenheit Vilsbiburgs. Besucher können archäologische Grabungsstätten erkunden, historische Anwesen besichtigen und an Führungen durch die Region teilnehmen. Die von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz organisierte Veranstaltung bietet die seltene Gelegenheit, sonst unzugängliche Kulturdenkmäler aus nächster Nähe zu erleben.
In Vilsbiburg selbst haben vorläufige Ausgrabungen Spuren entdeckt, die 800 Jahre Stadtgeschichte umfassen. Die Grabungsstätte ist von 14:00 bis 16:00 Uhr geöffnet, mit Führungen um 14:30 und 15:30 Uhr. Ergänzend zeigt eine Ausstellung aktuelle Projekte des Denkmalschutzes in der Region.
Der örtliche Geschichtsverein stellt zudem neue Forschungsergebnisse zur mittelalterlichen Ernährung in Vilsbiburg vor. Das Anwesen Ganslberg, ein markantes Bauwerk der 1960er-Jahre, empfängt Besucher von 10:00 bis 16:00 Uhr. Hier beginnen die Führungen um 11:00 und 14:00 Uhr, jeweils mit einer Dauer von etwa 90 Minuten.
In der Nähe öffnet auch der historische Ortskern von Haunzenbergersöll in Bodenkirchen seine Türen für Besichtigungen um 13:00, 14:00 und 15:00 Uhr. Der Landkreis Landshut, bekannt für seine zahlreichen Denkmäler, beteiligt sich ebenfalls mit besonderen Zugängen zu normalerweise geschlossenen Stätten.
Seit seinem Start im Jahr 1993 zählt der Tag des offenen Denkmals zu den größten Kulturevents Deutschlands. Das diesjährige Programm in Vilsbiburg und Umgebung ermöglicht Einheimischen wie Gästen kostenlosen Zugang zu sonst gesperrten Orten. Die Veranstalter rechnen mit großem Interesse an den Grabungen, Führungen und Ausstellungen.






