Kai Wegner bei Großrazzia gegen organisierte Kriminalität in Berlin
Berlins regierender Bürgermeister Kai Wegner nahm diese Woche an einer Großrazzia gegen die organisierte Kriminalität teil. Ziel der Aktion waren nächtliche Betriebe in der gesamten Stadt, darunter Spätverkaufsstellen, Shisha-Bars und Spielhallen. Unterdessen sorgt ein separater Vorfall – der Diebstahl eines Zollbeamten-Rucksacks – für Sicherheitsbedenken.
Die Razzia begann in den frühen Morgenstunden, an der Polizei, Zollbeamte und Aufsichtsbehörden gemeinsam beteiligt waren. Sie beschlagnahmten unversteuerten Tabak, Spielautomaten und Drogen in mehreren Objekten. Die Senatskanzlei bestätigte später Wegners Beteiligung, indem sie auf X aktuelle Informationen veröffentlichte.
Noch vor der Operation war aus einem unmarkierten Polizeifahrzeug in der Neuköllner Donaustraße der Rucksack eines Zollbeamten entwendet worden. Die Tasche enthielt sowohl persönliche Gegenstände als auch dienstliche Unterlagen. Die Behörden stufen den Diebstahl nun als schweren Einbruchsdiebstahl ein.
Im Fokus der Razzia standen Betriebe mit mutmaßlichen Verbindungen zur organisierten Kriminalität. Die Ermittler durchsuchten vor allem Lokale, die bis spät in die Nacht geöffnet haben, darunter Bars und Spielhallen. Bisher wurden keine Festnahmen gemeldet.
Der gestohlene Rucksack wird weiterhin untersucht, die Polizei prüft mögliche Zusammenhänge mit der Großrazzia. Noch ist unklar, ob der Diebstahl in direktem Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen die organisierte Kriminalität steht. Die beschlagnahmten Gegenstände werden nun als Beweismaterial in den laufenden Verfahren ausgewertet.






