Vanessa Herzogs Olympia-Traum wackelt nach schwerer Rückenverletzung
Greta KleinVanessa Herzogs Olympia-Traum wackelt nach schwerer Rückenverletzung
Vanessa Herzogs Hoffnung auf die Teilnahme an ihren vierten Winterspielen steht nun auf der Kippe. Die österreichische Eisschnellläuferin hat eine schwere Rückenverletzung erlitten, die sich in den letzten Tagen rapide verschlimmert hat. Ärzte werden das Ausmaß der Verletzung später diese Woche mit einer MRT-Untersuchung genauer begutachten.
Die Probleme begannen nach einem Sturz während des Weihnachtstrainings. Herzog kämpfte bereits mit den Folgen, als sie kurz vor Neujahr bei den Österreichischen Meisterschaften in Innsbruck an den Start ging. Danach verschlechterte sich ihr Zustand dramatisch.
Letzte Woche musste sie ihr Trainingslager in Inzell wegen starker Rückenschmerzen vorzeitig abbrechen. Die Verletzung hat inzwischen zu schweren Nervenschmerzen geführt, sodass sie derzeit überhaupt nicht mehr laufen kann. Daher wird sie auch das nächste Woche geplante Weltcup-Rennen in Inzell verpassen – ein Wettbewerb, der als ihre letzte Wettkampfprobe vor den Spielen gedacht war. Herzog hatte sich für die 500-Meter- und die 1.000-Meter-Strecke in Milano-Cortina qualifiziert, die für den 9. und 15. Februar angesetzt sind. Doch angesichts der großen Unsicherheit über ihre Teilnahme wartet ihr Team nun auf die Ergebnisse der MRT-Untersuchung am Donnerstag, bevor eine Entscheidung fällt.
Die Verletzung hat Herzogs Olympische Vorbereitungen durcheinandergebracht. Ob sie in Milano-Cortina antreten kann, bleibt unklar, bis die weiteren medizinischen Untersuchungen abgeschlossen sind. Mit einer offiziellen Stellungnahme zu ihrem Zustand wird erst nach Auswertung der MRT-Ergebnisse gerechnet.