Unternehmer rettet Feuerwehr Rottbach mit kostenlosem Minibus und Solaranlagen
Mia KochUnternehmer rettet Feuerwehr Rottbach mit kostenlosem Minibus und Solaranlagen
Ein ortsansässiger Unternehmer kommt der Freiwilligen Feuerwehr Rottbach zur Hilfe, nachdem deren Antrag auf ein Transportfahrzeug abgelehnt wurde. Franz Walch, Inhaber eines Elektroinstallationsbetriebs, bot an, einen Neunsitzer-Minibus zu spenden und die Wartungskosten zu übernehmen. Die Gemeinde muss den Plan jedoch noch genehmigen.
Die Feuerwehr Rottbach hatte um ein Mannschaftstransportfahrzeug gebeten, um Einsatzkräfte zu Notfällen zu bringen. Doch der Gemeinderat von Maisach lehnte den Antrag mit Verweis auf knappe Haushaltsmittel und die Einstufung des Fahrzeugs als nicht zwingend notwendig ab. Beamte wiesen zudem darauf hin, dass die Aktualisierung des Bedarfsplans der Feuerwehr – eine Voraussetzung für die Genehmigung – voraussichtlich etwa zwei Jahre dauern würde.
Franz Walch schlug daraufhin eine Lösung vor: Er würde einen Fiat-Minibus kaufen, Reparaturen und Inspektionen finanzieren und das Fahrzeug der Feuerwehr schenken. Zudem bot er an, zwei Photovoltaikanlagen kostenlos auf dem Feuerwehrhaus zu installieren. Um rechtliche Probleme zu vermeiden, bat Walch die Gemeinde, den Kleinbus auf ihren Namen zuzulassen und zu versichern.
Bürgermeister Hans Seidl würdigte Walchs Großzügigkeit und bestätigte, dass die Gemeinde in den kommenden Wochen die praktische Umsetzbarkeit der Spende prüfen werde.
Falls der Antrag angenommen wird, stünde der Feuerwehr Rottbach früher als erwartet ein eigenes Transportfahrzeug zur Verfügung. Die Entscheidung des Gemeinderats wird zeigen, ob Walchs Angebot Realität wird. Bis dahin muss das Feuerwehrteam abwarten, während die Behörden den Vorschlag bewerten.