18 June 2026, 22:02

Umstrittenes CDU-AfD-Foto entfacht Debatte über bröckelnde politische Brandmauer

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Umstrittenes CDU-AfD-Foto entfacht Debatte über bröckelnde politische Brandmauer

Ein aktuelles Foto von CDU-Chef Guido Heuer und AfD-Kandidat Ulrich Siegmund gemeinsam hat in Berlin für Aufsehen gesorgt. Die Aufnahme, entstanden während einer Podiumsdiskussion, befeuert die Debatten über die zunehmende Normalisierung der rechtsextremen Partei in der deutschen Politik.

Das Bild zeigt die beiden Politiker, die sich wegen eines defekten Mikrofons nah zueinanderbeugen, und wurde schnell zum Symbol für die bröckelnde politische Quarantäne gegenüber der AfD und ihren Anhängern.

Die Grünen kritisierten die Aufnahme scharf und erklärten, zwischen CDU und AfD sei „kein Abstand mehr erkennbar“. Eva von Angern, Fraktionschefin der Linken auf Landesebene, warnte: „Die Hand eines Demokraten hat nichts auf der Schulter eines AfD-Mannes zu suchen.“

Die CDU rechtfertigte das Foto später und entschuldigte sich dafür. Unterdessen wies ZDF-Moderator Markus Lanz auf die Ironie hin, dass andere Politiker die AfD öffentlich meiden, während der Einfluss der Partei weiter wächst.

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Aktuelle Umfragen sehen die AfD mit 29 Prozent als stärkste Kraft in Deutschland – neun Punkte vor der CDU. Bei der anstehenden Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. September erscheint nun sogar eine absolute Mehrheit der AfD möglich.

Das Foto und die darauffolgenden Reaktionen verdeutlichen die sich wandelnden politischen Kräfteverhältnisse in Deutschland. Die wachsende Unterstützung für die AfD und die defensive Haltung der CDU deuten darauf hin, dass die traditionelle Brandmauer gegen die rechtsextreme Partei bröckelt. Beobachter halten ihren Zusammenbruch mittlerweile für nahezu unvermeidlich.

Quelle