11 April 2026, 12:04

Uli Hoeneß übt scharfe Kritik an Max Eberl – und heizt die Bayern-Debatte an

Ein blau-goldenes Buch mit dem Wort "Bayern" darauf, das mit kunstvollen Verzierungen geschmückt ist.

Uli Hoeneß übt scharfe Kritik an Max Eberl – und heizt die Bayern-Debatte an

FC Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat den Sportdirektor des Vereins, Max Eberl, öffentlich dafür kritisiert, in seinem Umgang mit Kollegen "zu empfindlich" zu sein. Die Äußerungen fielen in der jüngsten Ausgabe der Fußball-Diskussionssendung Doppelpass und haben die Debatte über Eberls Rolle beim Klub weiter angeheizt.

Hoeneß würdigte zwar Eberls starke Leistungen während des vergangenen Sommertransferfensters. Dennoch mahnte er den Sportdirektor, künftige Transfers effizienter abzuwickeln, und schlug vor, dass Verpflichtungen für die nächste Saison bereits bis Juni oder Juli abgeschlossen sein sollten.

Der Ehrenpräsident zog zudem Parallelen zu seiner eigenen früheren Zusammenarbeit mit Karl-Heinz Rummenigge. Er räumte ein, dass die beiden häufig aneinandergerieten, sich aber stets gegenseitigen Respekt bewahrten. Hoeneß fügte hinzu, dass er und Rummenigge sich zurückziehen würden, sobald die richtigen Personen an den entscheidenden Positionen säßen.

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Seine jüngsten Aussagen dürften die Spekulationen über Eberls Zukunft jedoch kaum dämpfen. Zwar gibt es keine Anzeichen dafür, dass Eberl derzeit einen Rücktritt erwägt, doch Hoeneß machte deutlich, dass er vom Sportdirektor erwartet, die volle Verantwortung für sein Amt zu übernehmen.

Hoeneß' Kommentare haben die laufenden Diskussionen über die Führungsetage beim FC Bayern weiter befeuert. Eberl bleibt vorerst im Amt, doch der Druck, Ergebnisse zu liefern – und mit Kritik umzugehen – scheint zu wachsen. Mit Fortschreiten der Saison wird der Verein voraussichtlich weiter unter Beobachtung stehen.

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