08 June 2026, 10:02

TikTok-Star erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus

"Diese Stadt ist tot" - TikTok-Star beschwert sich über Mainz in Video

TikTok-Star erklärt Mainz zur "toten Stadt" – und löst Shitstorm aus

Ein TikTok-Star und Fußball-Influencer hat mit einem viral gegangenen Video eine Debatte ausgelöst, in dem er Mainz als „tote Stadt“ bezeichnete. Sai, der 925.000 Follower hat, veröffentlichte seine Kritik am 1. Juni – nach einem Besuch anlässlich des Länderspiels Deutschlands gegen Finnland. Seine Erlebnisse, zu denen eine Lebensmittelvergiftung und Frust über die städtische Infrastruktur gehörten, sorgten online sowohl für Zustimmung als auch für empörte Reaktionen.

Sai war extra von München nach Mainz gereist, um das internationale Fußballspiel am Sonntag zu besuchen. Doch nach seiner Ankunft hatte er Schwierigkeiten, sich in der Stadt zurechtzufinden. Die Straßen beschrieb er als „marode“, das Wegenetz als verwirrendes „Labyrinth“ und „Achterbahn“. Auch die Suche nach Essen gestaltete sich schwierig – am Ende musste er sich mit einem acht Euro teuren Döner Kebap begnügen.

Nach dem Verzehr litt er unter starken Magenkrämpfen. Dieser Vorfall verstärkte seinen Unmut nur noch, sodass er Mainz in seinem Video kurzerhand als „tot“ abstempelte. Er ging sogar noch weiter und behauptete: „Hier gibt es nicht mal Geister“ und „ihr habt kein Recht, über diese Stadt zu reden“.

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Die Reaktionen auf das Video fallen gespalten aus. Ein Kommentator, der fast ein Jahrzehnt in Mainz lebte, stimmte Sai in seiner Kritik an der lokalen Gastronomieszene zu. Andere verteidigten die Stadt und warfen ihm vor, wegen seiner negativen Erfahrungen ihre „liebenswerten“ Seiten übersehen zu haben.

Das unter dem Titel Nein zu Mainz veröffentlichte Video hat die Diskussion über das Image der Stadt neu entfacht. Während einige Zuschauer Sais Frust nachvollziehen können, argumentieren andere, seine Erlebnisse spiegelten nicht das gesamte Bild wider. Die Debatte hält online an – die Meinungen sind geteilt zwischen denen, die seine Kritik teilen, und denen, die den Charakter von Mainz in Schutz nehmen.

Quelle