The smarter E 2025: Weniger Aussteller, aber starke Innovationen und Besucherandrang
Greta KleinThe smarter E 2025: Weniger Aussteller, aber starke Innovationen und Besucherandrang
Die Messe The smarter E 2025 in München ging mit weniger Ausstellern, aber starken Besucherzahlen zu Ende. Rund 107.000 Menschen besuchten die Veranstaltung, auf der 2.737 Unternehmen vertreten waren – ein Rückgang um 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zu den Highlights zählten neue Batterieinnovationen und Branchenpreise, doch auch die Herausforderungen der deutschen Energiewende rückten in den Fokus.
Die Messe fand nur ein Jahr nach der rekordträchtigen Ausgabe 2024 statt, als 3.008 Aussteller und etwa 110.000 Besucher zusammenkamen. Diesmal präsentierte die Veranstaltung bedeutende Fortschritte in der Energiespeicherung, darunter ein Batteriesystem mit neun Megawattstunden Kapazität des Herstellers CATL. Gleichzeitig gewann das Solarmodul Hi-MO X10 von Longi Solar The smarter E Award dank eines Wirkungsgrads von 24,0 Prozent.
Die Branche steht vor Wachstumschancen und Rückschlägen zugleich. Der europäische Markt für Batteriespeicher soll 2025 um 36 Prozent wachsen und damit 29,7 Gigawattstunden neue Kapazität hinzufügen. Doch der deutsche Wärmepumpenmarkt bleibt schwach und verfehlt die Klimaziele. Politische Spannungen wurden zudem deutlich, nachdem Huawei nach Korruptionsermittlungen der EU aus dem Verband SolarPower Europe ausgeschlossen wurde.
Die nächste The smarter E findet vom 23. bis 26. Juni 2026 statt. Trotz technologischer Fortschritte sieht sich die deutsche Energiewende weiterhin mit Hindernissen konfrontiert. Bundesministerin Katherina Reiche betonte, dass erneuerbare Energien allein keine bezahlbare und zuverlässige Stromversorgung garantieren können. Die Innovationen und Markttrends der Messe werden die Debatten bis zur nächsten Ausgabe 2026 prägen.






