Su Yiming holt erneut Slopestyle-Gold bei Olympia 2026 in Italien
Su Yiming verteidigt Olympiatitel im Slopestyle-Snowboard der Männer bei den Winterspielen 2026 in Italien
Die Wettbewerbe im Slopestyle-Snowboarding bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Italien boten spannende Duelle um die Podestplätze – sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen. Die deutsche Snowboarderin Annika Morgan verfehlte nur knapp eine Medaille und landete auf dem vierten Platz.
Im Wettbewerb der Männer sicherte sich der Chinese Su Yiming die Goldmedaille und verteidigte damit seinen Olympiatitel. Silber ging an den Japaner Taiga Hasegawa, während der US-Amerikaner Jake Canter mit Bronze die Podestplätze komplettierte. Die Platzierungen wurden anhand der besten Wertung aus drei Durchgängen ermittelt.
Auch der Frauenwettbewerb war bis zum Schluss dramatisch. Annika Morgan, beste Deutsche im Feld, startete mit 69,53 Punkten aus der Qualifikation auf Platz acht. Mit einer Steigerung auf 78,78 Punkte in ihrem zweiten Lauf kämpfte sie sich in Medaillennähe. Doch die Neuseeländerin Zoi Sadowski-Synnott überholte sie im finalen Durchgang und drängte Morgan mit nur 7,02 Punkten Rückstand auf den undankbaren vierten Platz ab.
Zudem verpasste Morgan knapp das Finale im Big Air – hier fehlten ihr lediglich 0,75 Punkte. Trotz der knappen Niederlagen zeigte sie sich stolz auf ihre Leistungen, betonte aber auch, an welchen Stellen sie sich für künftige Wettbewerbe noch verbessern müsse. Für Deutschland blieb eine Medaille im Slopestyle-Snowboard bei diesen Spielen aus.
Su Yimings Sieg bedeutet seinen zweiten Olympischen Goldmedaillengewinn in Folge in dieser Disziplin. Für Annika Morgan unterstreicht das Ergebnis sowohl ihre Fortschritte als auch die hauchdünnen Unterschiede im Spitzensport. Bei den Winterspielen 2026 in Italien blieb Deutschland im Slopestyle ohne Edelmetall – Morgans vierter Platz war die knappste Medaillenverfehlung.