StadtRadeln 2025 in Landshut bricht alle Rekorde – 230.000 Kilometer fürs Klima
Mia KochStadtRadeln 2025 in Landshut bricht alle Rekorde – 230.000 Kilometer fürs Klima
Die StadtRadeln-Radchallenge 2025 hat neue Rekorde aufgestellt – mit über 1,2 Millionen Teilnehmenden in 3.013 Kommunen. Allein im Landkreis Landshut legten mehr als 1.100 Radfahrer:innen gemeinsam über 230.000 Kilometer zurück – eine Strecke, die für eine Hin- und Rückfahrt von Landshut nach Südafrika gereicht hätte. Nun wurden die lokalen Sieger:innen bekannt gegeben, die sowohl in den Einzel- als auch in den Teamwertungen beeindruckende Leistungen zeigten.
In der Einzelwertung führte Ursula Binder mit 2.775 Kilometern – eine Distanz, die in etwa einer Radtour von Landshut nach Athen entspricht. Angelika Forster belegte mit 1.880 Kilometern den zweiten Platz, während Theresa Mirlach mit 1.614 Kilometern Dritte wurde.
In den Teamkategorien setzten sich Evelyn und Hans Kriwy, bekannt als das Duo „Mia Zwoa“, in der Wertung „Teams mit den höchsten Kilometern pro Person“ durch. Beide erreichten im Schnitt 1.174,5 Kilometer während der dreiwöchigen Kampagne. Die Staatliche Realschule Ergolding dominierte hingegen die Gesamt-Teamwertung mit 25.894 Kilometern – ein Durchschnitt von 86 Kilometern pro Radfahrer:in. Die Gemeinde Eching verzeichnete im Landkreis Landshut mit 133 Teilnehmenden die höchste Beteiligung. Insgesamt wurden im Rahmen der Aktion 237 Millionen Kilometer erradelt – das entspricht fast sechs Erdumrundungen pro Tag.
Noch bis zum 30. Oktober 2025 läuft die Fahrradumfrage des Landkreises Landshut, deren Ergebnisse in die zukünftige Planung von Radinfrastruktur und Sicherheit einfließen sollen.
Der Landkreis Landshut gratulierte allen Sieger:innen und bedankte sich bei allen Teilnehmenden für ihr Engagement im Klimaschutz und für nachhaltige Mobilität. Die Rekordteilnahme und die beeindruckenden Streckenleistungen der diesjährigen Challenge unterstreichen die wachsende Begeisterung für das Radfahren. Die Veranstalter werden die Umfragedaten nun nutzen, um weitere Verbesserungen für das lokale Radwegenetz zu planen.