21 April 2026, 00:11

SOS-Kinderdorf und ISPCAN vereinen Kräfte gegen weltweite Kindesmisshandlung

Plakat mit der Aufschrift "Kinderaustrie ist eine nationale Bedrohung - Sollen wir die Industrie das Land fesseln lassen" in fetter schwarzer Schrift auf einem weißen Hintergrund, das eine vielfältige Gruppe von Menschen zeigt, die gemeinsam stehen.

SOS-Kinderdorf und ISPCAN vereinen Kräfte gegen weltweite Kindesmisshandlung

Eine neue globale Partnerschaft im Kampf gegen Kindesmisshandlung und Vernachlässigung

SOS-Kinderdorf International und die International Society for the Prevention of Child Abuse and Neglect (ISPCAN) bündeln ihre Kräfte, um den Schutz von Kindern weltweit zu stärken. Ziel der Kooperation ist es, Fachwissen und langjährige Erfahrung in konkrete Lösungen für gefährdete Kinder umzusetzen.

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Fast eine Milliarde Kinder erleben jährlich körperliche, seelische oder sexuelle Gewalt. Die offiziellen Statistiken erfassen das wahre Ausmaß nur unvollständig – viele Opfer bleiben unsichtbar. Allein in Deutschland wurden 2024 über 18.100 Kinder unter 14 Jahren als Opfer von Straftaten registriert.

Die Partnerschaft will bestehende Lücken in den Schutzsystemen schließen. In vielen Ländern fehlt es an überlasteten Behörden, Personalmangel herrscht vor, und Zuständigkeiten sind oft unklar. Durch die Verbindung von wissenschaftlicher Forschung, politischer Interessenvertretung und jahrzehntelanger Praxisarbeit streben die Organisationen sichere Umfelder für Kinder an.

Ein zentrales Ereignis wird der Rise Up Policy Forum am 9. Oktober 2025 in Vilnius, Litauen, sein. Dort kommen Expert:innen, Politiker:innen und Fachkräfte zusammen, um evidenzbasierte Strategien zu entwickeln. Im Mittelpunkt steht die Forderung nach konkreten politischen Reformen, die Prävention, Verantwortlichkeit und Gemeinschaftsunterstützung priorisieren.

Die Zusammenarbeit fordert einen grundlegenden Wandel im grenzüberschreitenden Kinderschutz. Stärkere Präventionsmaßnahmen, klarere Verantwortungsstrukturen und gestärkte Gemeinschaften sind zentrale Bausteine des Plans. Mit dem Rise Up Policy Forum geht die Partnerschaft nun einen entscheidenden nächsten Schritt.

Quelle