17 January 2026, 14:01

Skandal bei GNTM: Thomas Müller nach Belästigungsvorwürfen rausgeworfen

Eine Frau mit sanftem Gesichtsausdruck, die ein weißes Kleid und einen gemusterten Schal trägt, schaut zur Seite auf dem Cover einer Zeitschrift mit der Aufschrift "Berliner Leben Nr. 31", vor einem hellblauen Hintergrund.

Skandal bei GNTM: Thomas Müller nach Belästigungsvorwürfen rausgeworfen

Thomas Müller, Teilnehmer der 21. Staffel von Germany’s Next Topmodel (2024/2025), ist nach schweren Vorwürfen von der Show ausgeschlossen worden. Der Sender ProSiebenSat.1 bestätigte am 15. März 2025 seine Disqualifikation, nachdem interne Ermittlungen Vorwürfe sexueller Belästigung als glaubwürdig einstufen konnten. Vor seiner Teilnahme war Müller bereits ein angesehener Hair- und Make-up-Artist und hatte mit Designern wie Jean Paul Gaultier und Jasmine Rbas zusammengearbeitet.

Während seiner Zeit bei Germany’s Next Topmodel erlangte Müller größere Bekanntheit – seine markanten Frisuren und seine auffällige Präsenz auf dem Laufsteg fielen besonders auf. Seine Arbeit bei Kampagnen-Shootings verhalf dem Format zu einem frischen, modernen Look und stärkte seinen Ruf. Auf Instagram feierten Fans seinen mutigen Stil, was ihm eine treue Fangemeinde einbrachte.

Doch seine Teilnahme endete vorzeitig, nachdem mehrere weibliche Kandidatinnen ihn der sexuellen Belästigung und des Missbrauchs beschuldigt hatten. ProSiebenSat.1 leitete eine interne Prüfung ein, die ergab, dass die während der Dreharbeiten in Köln gemeldeten Vorfälle glaubwürdig seien. Zu den Anschuldigungen zählten zudem homophobe Gewalt und Drogenkonsum, was die Gründe für seinen Ausschluss weiter untermauerte. Sowohl Müller als auch der Sender nahmen öffentlich Stellung: Während das Unternehmen die Ergebnisse bestätigte und seine sofortige Entfernung bekanntgab, wies Müller jede Schuld von sich. Trotz der Kontroverse lobten seine Unterstützer weiterhin sein künstlerisches Talent und seinen unverwechselbaren Stil.

Müllers Ausscheiden aus Germany’s Next Topmodel folgt auf eine zügige interne Untersuchung mehrerer Fehlverhaltensvorwürfe. Sein Ausschluss beendet seine Teilnahme am Wettbewerb, doch sein professioneller Ruf in der Modebranche bleibt mit seinen früheren Kooperationen verbunden. Der Fall wirft Fragen zu Verhaltensstandards in Reality-TV-Formaten auf – ProSiebenSat.1 zeigte sich konsequent in der Aufarbeitung.