18 April 2026, 04:03

Simon Ammann steigt überraschend aus der Vierschanzentournee aus

Buchumschlag mit einem Skifahrer in der Luft auf Skiern, der eine Skiausrüstung trägt, mit dem Text "Olympische Spiele Feuer - Heft 1 - Januar/Februar 1988" und einem entschlossenen Gesichtsausdruck.

Simon Ammann steigt überraschend aus der Vierschanzentournee aus

Vierschanzentournee: Vierfacher Olympiasieger Simon Ammann steigt aus

Der vierfache Olympische Skisprungs-Champion Simon Ammann hat seine Teilnahme an der 73. Vierschanzentournee beendet. Die Entscheidung fällt nach einem enttäuschenden Auftakt, bei dem er in der ersten Runde knapp die Qualifikation verpasste. Ammann, einer der erfolgreichsten Athleten der Sportgeschichte, wird sich nun statt auf die verbleibenden Wettbewerbe auf ein gezieltes Training konzentrieren.

Sein Rückzug folgt auf eine schwache Leistung in Oberstdorf, dem ersten Station der Tournee. Mit Platz 51 in der Qualifikation verfehlte er nur knapp den Einzug ins Hauptfeld. Dieser Rückschlag reiht sich in eine schwierige Saison ein: Bisher erreichte der Schweizer in nur zwei von zehn Weltcup-Wettkämpfen die Finalrunde.

Der 42-Jährige blickt auf eine lange Geschichte mit der Vierschanzentournee zurück – bereits 1997, mit nur 15 Jahren, holte er in Oberstdorf seine ersten Weltcup-Punkte. Trotz seiner zahlreichen Titel, darunter vier olympische Goldmedaillen und ein Gesamt-Weltcupsieg, blieb ihm der Sieg bei der prestigeträchtigen Tournee stets verwehrt. Erst vergangenes Wochenende scheiterte er auch in seinem Heimwettkampf in Engelberg an der Qualifikation für die Finalrunde, was seine aktuelle Formkrise unterstreicht.

Statt die Tournee fortzusetzen, setzt Ammann nun auf eine Trainingspause, um sich mit einem intensiven Vorbereitungsblock neu zu sortieren. Der Schritt deutet auf eine strategische Neuausrichtung hin, mit der er seine Leistung für kommende Wettbewerbe stabilisieren will.

Sein Aus markiert das vorzeitige Ende seiner diesjährigen Vierschanzentournee und lässt die Konkurrenz ohne einen ihrer erfahrensten Athleten zurück. Nun bleibt abzuwarten, ob die Trainingsphase ihm den nötigen Schub für die verbleibenden Weltcup-Rennen verschafft.

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