26 June 2026, 22:02

Schweinsteiger löst Rassismus-Debatte nach Kritik am Spielstil der Elfenbeinküste aus

Bastian Schweinsteiger betont, dass seine Aussagen zum Spielstil der Elfenbeinküste bei der WM nicht persönlich gemeint waren

Schweinsteiger löst Rassismus-Debatte nach Kritik am Spielstil der Elfenbeinküste aus

Bastian Schweinsteiger ist für jüngste Äußerungen über den Spielstil der Elfenbeinküste in die Kritik geraten. Der ehemalige deutsche Mittelfeldspieler beschrieb deren Herangehensweise als „etwas afrikanischen Fußball, etwas unorthodox, etwas wild, vielleicht auch etwas weniger von Taktik geprägt“. Nationaltrainer Emerse Faé bezeichnete die Bemerkungen als rassistisch.

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Die Kontroverse entstand, nachdem Schweinsteiger die Spielweise der Elfenbeinküste während einer Live-Übertragung analysiert hatte. Später präzisierte er, er habe niemanden verletzen wollen, und stufte seine Worte als fachliche Einschätzung ein. ARD-Programmdirektor Axel Balkausky unterstützte diese Sicht und betonte, die Äußerungen seien nicht rassistisch, sondern eine sachliche Bewertung des Spielstils gewesen.

Auf dem Platz sicherte sich die Elfenbeinküste unter Faés Führung mit einem historischen 2:0-Sieg gegen Curaçao erstmals den Einzug ins WM-Achtelfinale. Zuvor hatte Deutschland die Elfenbeinküste in der Gruppenphase mit 2:1 geschlagen.

Auf Nachfrage zu Schweinsteigers Aussagen lehnte Jürgen Klopp eine Stellungnahme ab.

Die Diskussion um die Deutung von Schweinsteigers Worten überschattete nicht den Erfolg der Elfenbeinküste, die erstmals die K.-o.-Phase erreichte. Deutschlands früherer Sieg gegen das Team bleibt ein eigenständiges Ergebnis der Gruppenphase.

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