20 June 2026, 20:02

Schulleiter lehnt 150-Euro-Spende für Schwimmunterricht aus politischen Gründen ab

Schule lehnt Spende für Schwimmunterricht ab - Weil der Spender konservativ ist

Schulleiter lehnt 150-Euro-Spende für Schwimmunterricht aus politischen Gründen ab

Ein Schulleiter in Bremerhaven lehnte eine Spende von 150 Euro von Jan Timke für Schwimmunterricht ab – aus politischen Gründen. Timke hatte das Geld angeboten, um eine Finanzierungslücke für den Kurs zu schließen.

Ein Bekannter hatte Timke darauf aufmerksam gemacht, dass die Schule 150 Euro für den Schwimmunterricht benötigte. Daraufhin entschied er sich, die Kosten zu übernehmen. Die Schulleitung gab die Spende jedoch umgehend zurück, nachdem sie den Ursprung der Mittel erkannt hatte.

Timke erfuhr später, dass ein anderer Spender für den Unterricht gefunden worden war. Er kritisierte die Schulleiterin scharf, weil sie politische Überzeugungen über die Bedürfnisse der Kinder gestellt habe. Ihr warf er vor, Schulen zu politisieren und ihre Neutralitätspflicht zu verletzen.

Timke ist bekannt als Gründer der Protestgruppe Bürger in Wut, die 2023 in der Partei Bündnis Deutschland aufging. Diese ist derzeit nur im Bremer Landtag vertreten. Nach der Ablehnung lud er lokale gemeinnützige Organisationen ein, sich bei ihm zu melden, falls sie die 150 Euro gebrauchen könnten.

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Die Spende wurde zurückgewiesen, der Schwimmunterricht schließlich durch einen anderen Geldgeber finanziert. Timkes Angebot steht weiterhin für andere Einrichtungen in Bremerhaven offen. Der Vorfall zeigt die Spannungen um politischen Einfluss in öffentlichen Institutionen auf.

Quelle