05 June 2026, 15:46

Resch Maschinenbau setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Produktionsplanung und Lagermanagement

Resch führt die Migration in die Cloud durch: DIY

Resch Maschinenbau setzt auf SAP S/4HANA für effizientere Produktionsplanung und Lagermanagement

Resch Maschinenbau, ein mittelständisches Ingenieurbüro mit rund 200 Mitarbeitenden, stellt seine Geschäftsprozesse auf ein öffentliches Cloud-ERP-System um. Das Unternehmen erwartet, dass die Migration zu SAP S/4HANA bis Anfang 2024 abgeschlossen sein wird – inklusive der vollständigen Inbetriebnahme aller Module. Der Wechsel ist Teil einer seit 2020 laufenden Digitalisierungsoffensive und folgt dem Beschluss aus dem Jahr 2021, auf eine cloudbasierte Lösung zu setzen.

Die Umstellung wird intern gesteuert, unterstützt durch Cpro Industry, das die Koordination übernimmt. Schwerpunkte der Optimierung liegen in der Produktionsplanung und im Lagermanagement, wo das neue System für effizientere Abläufe sorgen soll. Ein zentrales Ziel ist es, die Anzahl der aktiven Fertigungsaufträge von derzeit etwa 4.000 auf unter 1.000 zu reduzieren – und damit die Flexibilität deutlich zu erhöhen.

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Darüber hinaus ermöglicht die Cloud-ERP-Lösung eine präzisere Produktkostenkontrolle, da Preisschwankungen in Echtzeit automatisch berücksichtigt werden. Sobald die Kernprozesse stabil laufen, plant das Unternehmen weitere Optimierungsschritte. Dazu könnten die Anbindung bestehender CAD-Systeme oder der Ausbau von Product-Lifecycle-Management (PLM) und Customer-Relationship-Management (CRM) gehören.

Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines zunehmenden Fachkräftemangels im Maschinenbau: Eine aktuelle Umfrage des VDMA zeigt, dass fast 60 Prozent der Betriebe Schwierigkeiten haben, Technikerstellen zu besetzen. Resch Maschinenbau, das einen Jahresumsatz von rund 25 Millionen Euro erwirtschaftet, setzt auf Digitalisierung, um Effizienzlücken zu schließen.

Die Migration zu SAP S/4HANA soll wie geplant Anfang 2024 abgeschlossen werden, wobei die Produktion und das Lager Priorität haben. Im Anschluss will das Unternehmen tiefere Systemintegration vorantreiben. Die Maßnahmen zielen darauf ab, die Fertigung agiler zu gestalten – und gleichzeitig auf die anhaltenden Herausforderungen am Markt und beim Personal zu reagieren.

Quelle