10 February 2026, 06:07

Regensburg kämpft mit Kunst und Tanz gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

Eine Gruppe von Menschen marschiert mit einem Banner, auf dem 'Solidarität und Feminismus' steht, eine Straße entlang, mit parkenden Fahrzeugen und Gebäuden im Hintergrund unter einem klaren blauen Himmel.

Regensburg kämpft mit Kunst und Tanz gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

Landkreis Regensburg begeht im Februar zwei Großveranstaltungen zu Frauenrechten und gegen geschlechtsspezifische Gewalt

Im Februar setzt der Landkreis Regensburg mit zwei bedeutenden Veranstaltungen ein Zeichen für die Sichtbarmachung von Frauenleistungen und den Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. Die Kunstausstellung "Übersehene Bilder" präsentiert KI-neugestaltete Porträts von Wissenschaftlerinnen, während eine Tanzdemo am Valentinstag Teil der weltweiten "One Billion Rising"- Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Mädchen sein wird.

Die Ausstellung "Übersehene Bilder" wird am 9. Februar eröffnet und ist bis zum 27. März 2026 zu sehen. Organisiert vom Büro für Gleichstellung im Bundesministerium für Bildung und Forschung, zeigt sie zwölf KI-generierte Werke der Künstlerin Gesine Born, die historische Aufnahmen neu interpretieren, um die wissenschaftlichen Leistungen von Frauen zu würdigen. Der Eintritt ist während der regulären Öffnungszeiten frei.

Am 14. Februar findet zudem eine Tanzprotestaktion im Rahmen von "One Billion Rising 2024" statt – einer globalen Bewegung gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Im vergangenen Jahr beteiligten sich über 190 Länder mit ähnlichen Veranstaltungen; in Magdeburg versammelten sich beispielsweise mehr als 200 Teilnehmende. In Regensburg wird Stellvertreterin der Landrätin, Maria Scharfenberg, eine Ansprache halten. Gleichzeitig hisst die Kreisverwaltung die Flagge des "Hilfetelefons Gewalt gegen Frauen", einer rund um die Uhr erreichbaren, anonymen Beratungsstelle für Betroffene in Deutschland.

Beide Initiativen zielen darauf ab, das historische Wirken von Frauen und aktuelle Herausforderungen ins Bewusstsein zu rücken. Während die Ausstellung "Übersehene Bilder" fast zwei Monate lang zugänglich bleibt, weht die Hilfetelefon-Flagge als Symbol der Solidarität. Die Veranstaltungen stehen für den breiten Einsatz, Frauenleistungen anzuerkennen und Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu bekämpfen.