28 June 2026, 08:02

Özdemir warnt vor historischer Gefahr für die Demokratie durch die AfD

Özdemir sieht Demokratie so gefährdet wie nie zuvor

Özdemir warnt vor historischer Gefahr für die Demokratie durch die AfD

Cem Özdemir, Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hat gewarnt, dass die Demokratie in Deutschland in der modernen Geschichte ihrer größten Bedrohung gegenübersteht. Als Hauptgrund nennt er den Aufstieg der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD). Seine Äußerungen fallen in eine Zeit wachsender Debatten über die Zukunft der Partei in der deutschen Politik.

Özdemir sprach sich deutlich für ein mögliches Verbot der AfD aus. Er argumentierte, Artikel 21 des Grundgesetzes erlaube das Verbot von Parteien, die demokratische Prinzipien untergraben. Besonders die ethnonationalistischen Tendenzen der AfD in Bundesländern wie Thüringen und Brandenburg hätten seine Sorgen verstärkt.

Er betonte die historische Verantwortung Deutschlands als Land der Shoah. Die Wiedervereinigung, so Özdemir, sei nur möglich gewesen, weil die Nachbarländer Deutschland vertraut hätten, demokratische Werte zu wahren. Ein Machtgewinn der AfD würde dieses Vertrauen verraten – mit globalen Folgen.

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Trotz der Herausforderungen plant Özdemir, Hochburgen der AfD zu besuchen, um direkt mit Wählern ins Gespräch zu kommen. Er ist überzeugt, dass sich manche Anhänger noch umstimmen lassen. Als Mensch mit Migrationshintergrund will er alternative Perspektiven aufzeigen.

Die Warnungen des Ministerpräsidenten unterstreichen, wie ernst er die Gefahr durch die AfD nimmt. Er besteht darauf, dass Deutschland seine demokratischen Grundlagen schützen müsse. Sein Wille zum Dialog zeigt: Selbst in polarisierten Zeiten hält er Gespräche für möglich.

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